Besuch bei Blumen Risse: Büro im Blütenmeer

WESTHOFEN Mitten im Blumenmeer. Tag für Tag. Einen schöneren Arbeitsplatz könnte sich Tina Risse (31) nur schwerlich vorstellen. RN-Reporter Reinhard Schmitz tauchte ein.

von von Reinhard Schmitz

, 11.07.2008, 16:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Meer von Sonnenblumen füllt die Lagerhalle von Blumen Risse.

Ein Meer von Sonnenblumen füllt die Lagerhalle von Blumen Risse.

„Schöne Grüße von Blumen Risse“ – so die Botschaft auf den Seitenwänden – bringen 30 eigene LKW jeden Tag von der Westhofener Zentrale in die mittlerweile 163 Filialen. „Wir suchen ständig nach neuen Standorten“, hält die Betriebswirtin ihr Unternehmen auf Wachstumskurs. Langsam und stetig, genau wie es die Blumenstauden erfolgreich vorleben. Verteilt und ausgeliefert werden nahezu alle Pflanzen über die Zentrale im Ostfeld. Trotz ihrer inzwischen rund 35 000 qm platzen die Hallen schon fast wieder aus allen Nähten, wenn in der Hauptsaison im Mai das große Pflanzen auf Beeten und Balkonen beginnt. Dazu, nicht zu vergessen, der Muttertag.

Gedanken an das trübe Sommerwetter vertreibt derzeit ein Meer von Sonnenblumen in dem Lagerhaus. Allerdings nur für wenige Stunden. Genauso wie bei den Alpenveilchen, den Tomatenstauden oder den Rosen. „Wir sind immer bestrebt, dass alles möglichst schnell in den Laden und zum Kunden kommt“, betont Tina Risse. Schnittblumen, die nachmittags frisch von der größten Blumenbörse im holländischen Aalsmer angeliefert sind, werden schon über Nacht wieder ausgeliefert: „Damit die Floristin am Morgen frische Ware hat.“

Mimosen und anderes zartes Grün dazu erhalten die Blumenbinderinnen vom Mittelmeer. Denn neben der „Bündchenware“, wie die Fertig-Sträuße in Zellophan genannt werden, sind kunstvoll gestaltete Blumengrüße immer mehr gefragt. Natürlich werden auch Tischdekorationen oder Trauerschmuck gefertigt. Und welche Pflanzen liebt die Chefin? Da braucht Tina Risse nicht lange nachzudenken: „Rosen, Sonnenblumen und Hortensien.“ 

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