92 Knöllchen nach Verkehrskontrollen in Schwerte, Unna und Werne

Polizeieinsatz

Zweieinhalb Stunden kontrollierte die Polizei am Mittwoch auf der B 236 die Autofahrer. Dann zog man weiter nach Unna und Werne. Das Gesamtergebnis nennt die Polizei „besorgniserregend“.

Schwerte, Unna, Werne

, 24.09.2020, 11:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Polizeikontrolle vor dem Marienkrankenhaus.

Polizeikontrolle vor dem Marienkrankenhaus. © Heiko Mühlbauer

Es war eine gemeinsame Aktion der Polizeibehörden aus Hamm, Soest und Unna. Der Titel des Kooperationseinsatzes: „Bekämpfung der Unfallursachen Geschwindigkeit und Ablenkung durch Mobiltelefone im Straßenverkehr“. Die Kontrollen fanden in Schwerte, Unna und Werne statt.

Die Bilanz:

  • 42 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Handybenutzung
  • 6 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen überhöhter Geschwindigkeit
  • 34 Verwarnungsgelder wegen überhöhter Geschwindigkeit
  • 5 Verwarnungsgelder wegen Verstößen gegen die Anschnallpflicht
  • 4 Ordnungswidrigkeitenanzeigen unter anderem wegen Erlöschen der
  • Betriebserlaubnis und Fälligkeit der Hauptuntersuchung
  • 1 Fahrverbot (94 statt der erlaubten 50 km/h, Hammer Straße,
  • Werne)

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Alleine in Schwerte wurden 26 Autofahrer mit ihrem Handy in der Hand erwischt. Sie müssen nun mit einer Strafe von 100 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Geschwindigkeitskontrollen gab es in Schwerte nicht.


Ergebnis der Kontrollen ist besorgniserregend

Polizeioberrat Stephan Werning, Leiter der Direktion Verkehr bei der Kreispolizeibehörde Unna, zieht ein ernüchterndes Einsatzfazit: „Woche für Woche stellen wir bei Kontrollen dieser Art eine Vielzahl von Handyverstößen am Steuer fest - das ist besorgniserregend. Mir ist unerklärlich, dass zahlreiche Verkehrsteilnehmer immer noch nicht verinnerlicht haben, dass die Bedienung des Mobiltelefons während der Fahrt zu den Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle gehört, die zum Teil Menschenleben fordern.“

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