Oliver Manz (re.) und Dennis Krüsmann freuen sich über zwei Neuzugänge, die in der kommenden Saison die Herren 30 des TC Rot-Weiß Schwerte verstärken. © Bernd Paulitschke
Tennis-Westfalenliga

Zwei Neuzugänge – gegen einen hat Oliver Manz als Kind schon Fußball gespielt

Die klassenhöchste Tennismannschaft der Stadt hat sich zur Sommersaison 2021 personell verstärkt. Es gibt zwei auswärtige Neuzugänge, die künftig in Schwerte aufschlagen.

Bis zum Startschuss zur Tennis-Sommersaison 2021 ziehen noch etwa vier Monate ins Land – in der Hoffnung, dass Corona es dann wieder erlaubt, dass die gelben Filzbälle über die Netze fliegen. Die Planungen der Vereine laufen jedenfalls darauf hinaus, dass – wie in Nicht-Corona-Zeiten auch – ab Mitte Mai wieder um Punkte gespielt werden kann.

Das gilt auch für die Herren 30 des TC Rot-Weiß Schwerte. Das Team um Spitzenspieler Oliver Manz wird erneut in der Westfalenliga an den Start gehen und ist damit auch 2021 wieder die ranghöchste und ambitionierteste Mannschaft der Ruhrstadt.

Nicht nur Ergänzungen, sondern Verstärkungen

Manz war es auch, über dessen Kontakt zwei Neuzugänge den Weg zu den Rot-Weißen gefunden haben. Dabei handelt es sich um Philip Steinberg und Lars Tillmann, die zuletzt für den Nachbarverein TC Halden 2000 gespielt haben. „Beide werden unsere Mannschaft nicht nur ergänzen, sondern sind echte Verstärkungen“, sagt Manz – und er muss es wissen, kennt er seine künftigen Mitspieler doch aus zahlreichen Matches der Vergangenheit.

Das gilt vor allem für Philip Steinberg, ebenso wie Manz im Jahr 1985 geboren. So kennen die beiden sich schon von Kindesbeinen an. „Wir haben schon vor 25 Jahren gegeneinander gespielt“, berichtet Manz und erzählt eine Anekdote aus den 1990er-Jahren.

Erst Tennis, dann Fußball gegeneinander

Auf einem Turnier im sauerländischen Lendringsen sollten die beiden gegeneinander spielen. Beide bemühten sich bei der Turnierleitung um eine Vorverlegung des Matches, weil sie anschließend noch für ihre jeweilige Fußballmannschaft am Ball sein wollten. In der Tat konnten sie ihr Match dann auch vorverlegen – und standen sich dann ein paar Stunden später auf dem Fußballplatz wieder gegenüber. „Philip für Nachrodt-Wiblingwerde, ich für den TuS Wandhofen – und wir wussten beide vorher beim Tennis nicht, dass wir auch beim Fußball nochmal gegeneinander spielen werden“, erinnert sich der Schwerter.

Im Laufe der Jahre spielten Manz und Steinberg, der in der besten Zeit seiner Karriere mal auf Platz 551 der Herren-Rangliste des Deutschen Tennisbundes zu finden war, immer wieder auf Turnieren gegeneinander.

Philip Steinberg ist einer von zwei Neuzugängen für die Herren 30 des TC Rot-Weiß Schwerte. © Philip Steinberg © Philip Steinberg

„Wir kennen uns schon seit vielen Jahren aus der westfälischen Turnierszene und haben die eine oder andere Schlacht geschlagen – aber danach auch immer ein Bierchen miteinander getrunken“, sagt Philip Steinberg.

Lars Tillmann hat eine längere Pause gemacht

Lars Tillmann, der andere Neuzugang, ist gerade erst 30 geworden, wird also in der kommenden Saison zu den jüngeren Spielern der Herren-30-Westfalenliga gehören. Tillmann ist aktuell „nur“ in der Leistungsklasse (LK) 5 eingestuft, was laut Oliver Manz aber nur daran liegt, dass er zwischenzeitlich eine etwa anderthalbjährige Tennispause eingelegt hat.

Beim TC Rot-Weiß Schwerte will Tillmann es nun aber wieder wissen und seinen Teil zu einer erfolgreichen Saison beitragen. Das gilt auch für alle anderen Spieler, die im vergangenen Saison das Schwerter Westfalenliga-Team gebildet haben. „Die Truppe bleibt so zusammen – wobei sich bei dem einen oder anderen Spieler die Prioritäten etwas verschoben haben“, sagt Manz.

Damit meint er hauptsächlich das Trio Hendrik Neebe, Dennis Krüsmann und Moritz Pinner. Diese drei sind auch bei den „40ern“ spielberechtigt und werden mit einem Doppelspielrecht für beide Altersklassen in die neue Saison gehen.

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Michael Doetsch

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