Fabian Kampmann sah eine Niederlage seiner Elf gegen den Hombrucher SV. © Manuela Schwerte
Fußball-Testspiel

„Wenn man verliert, ist man nie zufrieden“ – Berchum/Garenfeld schläft zu Beginn

Der SC Berchum/Garenfeld musste sich dem Hombrucher SV geschlagen geben. Verdient war die Niederlage nicht, meinte Trainer Fabian Kampmann. Er sah „ein typisches Unentschieden-Spiel“.

Mit dem SC Berchum/Garenfeld und dem Hombrucher SV trafen am späten Mittwochabend zwei Landesligisten aufeinander – und beide Teams boten eine ansprechende Begegnung. Dass die Berchum/Garenfelder mit einer Niederlage im Gepäck einschlafen mussten, lag an der Schläfrigkeit in den Anfangsminuten.

Konter führt zum 0:1 nach weniger als zwei Minuten

Es dauerte eineinhalb Minuten, da lagen die Gastgeber bereits mit 0:1 hinten. Dominic Haake erzielte den Treffer für den HSV nach einem gut ausgespielten Konter. Auch wenn Hombruch es gut machte, war Berchum/Garenfelds Trainer, Fabian Kampmann, unglücklich über den frühen Gegentreffern. „Hätte man verhindern können“, war sein Kommentar.

Danach kamen die Gastgeber aber besser ins Spiel. Auf beiden Seiten gab es einige gute Chancen, die beste hatte Berchum/Garenfelds Dustin Röhrig. Er verpasste den eigentlich sicheren Ausgleich, indem er aus fünf Metern das leere Tor nicht traf und an die Latte schoss.

„Eigentlich“, so bilanzierte Kampmann, „war das ein typisches Unentschieden-Spiel.“ Beide Teams hatten gleich viele Spielanteile – und auch gleich viele Chancen. In der ersten Halbzeit hatten die Gäste mehr vom Spiel, nach der Pause der SC.

Obwohl die Gastgeber gegen einen starken Gegner spielten – Hombruch zeigte in der laufenden Vorbereitung bereits einige ansprechende Leistungen – war Kampmann aber alles andere als zufrieden. „Wenn man verliert, ist man nie zufrieden“, sagte er.

Was gepasst habe, sei dagegen die Einstellung. „Wir haben den Kopf nicht hängen lassen. Wenn du schnell hinten liegst, kann das passieren. Das war aber glücklicherweise nicht so.“ Das einzige, was fehlte: der Ausgleichstreffer.

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