VfB Westhofens Trainer Lothar Huber möchte den nächsten Sieg. © Foto: Manuela Schwerte
Fußball

VfB Westhofen quält sich eine Runde weiter – Jetzt fällt aber ein wichtiger Spieler aus

Der VfB Westhofen war am Mittwochabend im Kreispokal am Ball. Mit viel Glück kam das Team letztlich weiter, verlor aber einen wichtigen Spieler.

Es läuft für den VfB Westhofen. Nach zwei hohen Siegen in der Meisterschaft (4:2 gegen Phoenix Eving und 5:0 und gegen Eintracht Dorstfeld) steht der A-Kreisligist nun auch in der 2. Runde des Kreispokals. Ein Spaziergang war der Sieg gegen den Dortmunder C-Ligisten SC Fortuna 66 allerdings nicht. Westhofen siegte erst nach Elfmeterschießen mit 6:4. Am Ende der regulären Spielzeit stand es 1:1. Erst in der sechsten Minute der Nachspielzeit hatte Giuseppe Restieri per Strafstoß das erlösende Tor zum Ausgleich erzielt.

„Das war ein echt schwieriger Gegner, der kompakt stand und aggressiv verteidigte und einen überragenden Torwart im Kasten hatte“, erklärte Westhofens Coach Lothar Huber: „Wir hatten drei Pfosten- und einen Lattenschuss.“

In der Tat mussten die Westhofener aber lange zittern, ehe das Elfmeterschießen für die Entscheidung sorgten sollte. Erst in der 95. Minute schaffte Guiseppe Restieri per Strafstoß das erlösende 1:1. Wobei Westhofen nicht ganz unschuldig an der Situation war. Bereits in der 31. Minute sah Domenico Restieri die Gelb-Rote Karte. „Wir haben viel Moral gezeigt, haben alles gegeben und 65 Minuten lang in Unterzahl und auf ein Tor gespielt. Dafür muss ich die stark ersatzgeschwächte Mannschaft loben“, so Huber. Außerdem, so der ehemalige Bundesliga-Profi des BVB, sei es im Pokal egal, ob du mit 10:0 oder 1:0 gewinnst: „Jetzt hoffen wir für die zweite Pokalrunde auf einen attraktiven Gegner.“

Es läuft für den VfB Westhofen, der nach zwei Spieltagen mit sechs Punkten und einem Torverhältnis von 9:2 Tabellenführer in der Kreisliga A ist. Und nach vorne blickt. Am Sonntag empfangen sie Mengede 08/20 II – und müssen dabei auf den gesperrten Domenico Restieri verzichten. „Domenico und Guiseppe sind zwei ganz wichtige Spieler für uns. Sie haben wirklich echte Qualität. Dass Domenico jetzt fehlt, ist sehr ärgerlich. Er ist charakterlich ein guter Typ mit viel Ehrgeiz, auf dem Platz muss er noch etwas ruhiger werden“, kommentierte Huber den Platzverweis.

Mit einem Sieg gegen Mengede hätte Westhofen neun Punkte. Dann wäre, so der Coach, der Grundstein gelegt, denn dann folgen die schweren Spiele gegen den VfL Hörde, gegen den TuS Rahm und schließlich das Derby gegen Holzen-Sommerberg. Huber: „Die Jungs setzen das um, was wir ihnen vorgeben. Die ganze Mannschaft ist gut drauf, das hat sich ja schon in der Vorbereitung gezeigt. Nach zwei Spieltagen zeigt sich, dass in der Mannschaft viel Qualität steckt“

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Freier Mitarbeiter
Ein waschechter Dortmunder, Jahrgang 1957. Vor dem Journalismus lange Jahre Radprofi, danach fast 30 Jahre lang Redakteur bei Dortmunder Tageszeitungen, seit 2015 bei den Ruhr Nachrichten, natürlich im Sport.
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Peter Kehl

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