Der Außenzaun an der Stirnseite ist plattgetrampelt worden. © Verein
Vandalismus

Vandalismus in Schwerte: Jugendliche treten einen Zaun platt, um auf den Sportplatz zu kommen

Auch die deutlich sichtbaren Verbotsschilder waren ihnen offenbar egal. Auf ziemlich rücksichtslose Art und Weise haben sich ungebetene Gäste Zutritt zu einem Sportplatz in Schwerte verschafft.

Michael Faltin hat nichts dagegen, wenn Jugendliche sich auf dem Sportplatz austoben – im Gegenteil, beim Geisecker SV, dessen Vorsitzender Faltin ist, spielt Nachwuchsarbeit eine große Rolle. Und dass gerade Jugendliche und Heranwachsende in diesen Pandemiezeiten leiden, weil sie ihren Bewegungsdrang nicht wie gewünscht ausleben können, kann Faltin bis zu einem bestimmten Punkt verstehen.

„Aber das, was jetzt da abgelaufen ist, das geht einfach nicht“, schimpft der Vereinsvorsitzende. Was er meint: Obwohl die Geisecker Sportanlage am Buschkampweg coronabedingt zuletzt gesperrt und abgeschlossen war, verschafften sich ungebetene Gäste Zutritt zur Anlage.

Unterwandern der Corona-Regelungen

„Die haben einfach den Zaun an der Stirnseite zum Friedhof hin plattgetrampelt, um auf den Platz zu kommen. Diese Leute stiefeln einfach da rein und unterwandern sämtliche Corona-Regelungen. Zudem ist das Hausfriedensbruch und Vandalismus. Ich bin hochgradig sauer“, wettert der Vorsitzende, dem es ein Bedürfnis ist, seinen Unmut kund zu tun – auch deshalb, weil viel ehrenamtliche Arbeit der Vereinsmitglieder darin stecke, die schmucke Anlage in Schuss zu halten.

Wer diese Übeltäter sind, die sich auch um deutlich sichtbare Verbotsschilder nicht geschert haben, kann Michael Faltin nicht sagen – man habe noch niemanden auf frischer Tat ertappt. Der Vorsitzende der „Kleeblätter“ appelliert aber an die Geisecker Bevölkerung, die Augen aufzuhalten und den Vorstand zu informieren, wenn jemandem etwas auffällt. Und wer erwischt wird, müsse mit einer Anzeige rechnen, stellt Michael Faltin klar.

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Redaktion Schwerte
Als Schwerter Sportredakteur seit 2000 auf den Sportplätzen und in den Hallen unterwegs – nach dem Motto: Immer sportlich bleiben!
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Michael Doetsch
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