Alexandre Grenier und Brent Aubin (v.li.) haben mit den Iserlohn Roosters in den kommenden Wochen ein strammes Programm zu absolvieren. © picture alliance/dpa
Eishockey

Termin-Wahnsinn für die Iserlohn Roosters: 14 Spiele in 30 Tagen

Der erste Teil der Eishockey-Saison endet für die Iserlohn Roosters am 15. März mit dem letzten Spiel der Nord-Staffel. Aber dann geht die Terminhatz erst richtig los.

Am Tag vor Weihnachten des vergangenen Jahres hatte die Saison der Deutschen Eishockey-Liga (Penny-DEL) für die Iserlohn Roosters mit einem 3:2-Auswärtssieg in Krefeld begonnen. Das vorerst letzte Spiel der verkürzten Corona-Saison, die erstmals in eine Nord- und eine Südstaffel aufgeteilt worden ist, steht am 15. März gegen Wolfsburg auf dem Terminplan.

Aber danach geht es erst richtig los. Denn durch den Modus, dass anschließend noch jeweils ein Hin- und Rückspiel gegen die sieben Mannschaften aus der Südstaffel folgen, wird die Saison noch ziemlich ausgedehnt.

Extrem straffer Zeitplan für die Roosters

Von Mitte März bis Mitte April wartet auf die Roosters und auch auf die anderen DEL-Teams ein extrem straffer Zeitplan. Für die Sauerländer bedeutet dies konkret: 14 Spiele in 30 Tagen, unter anderem mit weiten Auswärtsfahrten nach Schwenningen oder Straubing. Teilweise sind zwei Auswärtsspiele an direkt aufeinanderfolgenden Tagen zu absolvieren – zum Beispiel am 29. März in Mannheim und am 30. März in Schwenningen.

„Natürlich bedeutet dieser Spielplan eine hohe Belastung für uns. Aber wir nehmen es, wie es kommt und freuen uns auch darauf. Das Ganze hat schon Playoff-Charakter und macht neben der Belastung auch großen Spaß“, meint Christian Hommel, Sportlicher Leiter der Iserlohn Roosters.

Eröffnet wird der Reigen der Roosters-Spiele gegen die Süd-Teams mit dem Gastspiel bei den Nürnberg Ice Tigers am Samstag, 20. März. Wie in der Fußball-Bundesliga werden auch in dieser Eishockey-Saison die letzten beiden Spiele dieser Vorrunde parallel ausgetragen (16. und 18. April), bevor dann die Teilnehmer der Playoff-Runde feststehen.

Um sich für diese Playoffs (ab 20. April) zu qualifizieren, müssen die Sauerländer einen der ersten vier Plätze ihrer Nordgruppe erreichen. Es spielen dann die Gruppensieger im Norden und Süden gegen den jeweiligen Vierten der eigenen Staffel und der Zweitplatzierte gegen den Dritten. Erst im Halbfinale finden wieder Matches im Über-Kreuz-Modus statt.

Die nächste Gelegenheit, Punkte für die Playoff-Teilnahme zu sammeln, gibt es für die Iserlohner an diesem Dienstag (23. Februar) am Seilersee gegen die Fishtown Pinguins Bremerhaven. (18.30 Uhr, Magenta TV).

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