In der Frage, ob die Tennis-Stadtmeisterschaften in diesem Jahr stattfinden sollen oder nicht, gab es unter den Vertretern der beteiligten Vereine keine kontroversen Diskussionen. © Bernd Paulitschke
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Tennis-Stadtmeisterschaften – ja oder nein? Die Vereinsvertreter waren sich einig

Pfingsten ist Tennis - auf diesen einfachen Nenner lässt sich ein jährlich wiederkehrendes Schwerter Sportereignis bringen: die Tennis-Stadtmeisterschaften.

Bereits 48 Mal sind die Schwerter Titelkämpfe über die Bühne gegangen. Bei der 49. Auflage wäre im vorigen Jahr turnusgemäß die TSG Westhofen der Ausrichterverein gewesen. Aber dann kam Corona – den Westhofener Vereinsverantwortlichen blieb damals nichts Anderes übrig, als in Absprache mit dem Stadtsportverband die Titelkämpfe abzusagen.

Und dieses Jahr? Nach den etwas überraschend am vergangenen Wochenende bekannt gegebenen Lockerungen dürfen sich die Tennisspieler berechtigte Hoffnungen machen, bald wieder auf die Plätze zu dürfen. Und auch der Westfälische Tennisverband (WTV) gab sich in der vergangenen Woche zuversichtlich, die Mannschaften wie geplant ab dem Wochenende 8./9. Mai in die Sommersaison 2021 schicken zu können.

In einer Videokonferenz beschlossen die Vertreter der heimischen Tennisvereine in Absprache mit dem Stadtsportverbandsvorsitzenden Peter Schubert, die Stadtmeisterschaften 2021 ausfallen zu lassen. © Lutz Gmel © Lutz Gmel

Die Schwerter Stadtmeisterschaften dagegen fallen erneut aus. Die erneute Absage der Titelkämpfe ist das Ergebnis einer Videokonferenz, an der Vertreter aller fünf heimischer Vereine (TC Rot-Weiß Schwerte, TSG Westhofen, TG Westhofen, SG Eintracht Ergste und TC Hennen) teilnahmen. Auch der telefonisch zugeschaltete Stadtsportverbandsvorsitzende Peter Schubert war eingebunden in die Entscheidung.

Kontroverse Diskussionen, was die Absage angeht, habe es nicht gegeben, berichtete Lutz Gmel, Vorsitzender der zum zweiten Mal als Ausrichter „ausgebremsten“ TSG Westhofen. Letztlich sei es alternativlos gewesen, die Titelkämpfe ein weiteres Mal ausfallen zu lassen. „Die Stadtmeisterschaften sind ja nicht irgendein lieblos ausgerichtetes Turnier, sondern sollen ein Höhepunkt für alle Schwerter Tennisspieler sein“, sagt Gmel.

Weil man in der gegenwärtigen Pandemiesituation nicht konkret planen könne, mache auch eine Verschiebung auf einen späteren Termin im Jahr keinen Sinn, so Gmel weiter. So müssen sich der TSG-Vorsitzende und die Mitglieder seines Vereins noch ein weiteres Jahr gedulden, bis sie als Turnierausrichter gefordert sind – auch wenn sie es gerne anders gehabt hätten.

Neben dem Thema Stadtmeisterschaften unterhielten sich die Vereinsvertreter im Rahmen der Videokonferenz auch noch über das Förderprogramm der NRW-Landesregierung „Moderne Sportstätten 2022“. Alle fünf heimischen Klubs haben – wenn auch in unterschiedlicher Höhe – von diesem Programm profitiert. „Ein kollegialer Erfahrungsaustausch“ sei es zu diesem Thema gewesen, berichtet Lutz Gmel.

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Redaktion Schwerte
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Michael Doetsch

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