Präsentation der Neuzugänge bei Holzpfosten Schwerte 05 (v.li.): Trainer Benjamin Gottstein, Frank Durst, Faisal Ouali, René Alkan, Trainer Maximilian Sonneborn und Francesco Gara. Es fehlt Lennart Brand. © Bernd Paulitschke
Fußball-Kreisliga A

Team-Check: Holzpfosten Schwerte vor seinem Comeback in der A-Liga

Nach dem Abstieg vor knapp anderthalb Jahren ist Holzpfosten Schwerte 05 auf schnellstem Weg ins Oberhaus des Fußballkreises Iserlohn zurückgekehrt. Dort wollen die „Pfosten“ bleiben.

Das Saisonziel: Trainer Benjamin Gottstein zögert keine Sekunde mit der Antwort auf die Frage nach der Zielsetzung: „Klassenerhalt – und zwar möglichst vor dem letzten Spieltag“, sagt der Coach.

Kommen und Gehen: Von den Stammspielern der Vorsaison ist nur Welf-Alexander Wemmer nicht mehr da, mit dem es als Spielertrainer der SG Eintracht Ergste im Laufe der Saison ein Wiedersehen geben wird.

Ansonsten ist das B-Liga-Meisterteam weitgehend zusammengeblieben und erhält Verstärkung durch ein Quintett:

Mit Lennart Brand ist ein Torwart vom TuS Wandhofen gekommen, der sich mit Routinier Alexander Blaha einen Konkurrenzkampf um die Nummer eins liefert. Francesco Gara, René Alkan und Faisal Ouali sind vom VfB Westhofen 3 gewechselt, wobei sich die beiden Letztgenannten noch etwas gedulden müssen, weil sie noch nicht spielberechtigt sind – Ablösesummen für neue Spieler zu bezahlen, komme für die Holzpfosten-Verantwortlichen aus Prinzip nicht in Frage, erklärt Gottstein.

Der fünfte Neue ist mit Frank Durst ein stämmiger Offensivspieler aus Solingen, der aus Studiengründen in die Nähe gezogen ist.

Die Vorbereitungsphase: „Von den Ergebnissen her nicht so gut“, sei die Vorbereitung gewesen, stellt Trainer Gottstein fest – das kann man wohl sagen. Doch obwohl sein Team die vier absolvierten Testspiele – allesamt gegen B-Ligisten – verloren und dabei immer mindestens vier Gegentore kassiert hat, ist der Coach optimistisch.

„Wir sind auf einem guten Weg. Auch das Trainingslager am vergangenen Wochenende hat uns nochmal einen Schritt nach vorne gebracht“, meint Gottstein.

Der Trainer: Benjamin Gottstein (33) trägt nach eigener Aussage zwar am Ende die sportliche Verantwortung, sieht sich aber trotzdem als Teil eines Trainerteams. Mit Maximilian Sonneborn und Daniel Martella, der darüber hinaus auch als Spieler eine wichtige Rolle spielt, spreche er alle Entscheidungen ab, sagt Gottstein.

Die Prognose: Für die Holzpfosten wird der Weg zum Klassenerhalt steinig. Mit dem ausgeprägten Teamgeist als Trumpf sollte es aber kein aussichtsloses Unterfangen sein, den Abstieg zu verhindern.

Denn Zauberfußball wird in der Iserlohner Kreisliga A von den wenigsten Mannschaften gespielt.

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Michael Doetsch

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