Klein, aber oho - die Whitney-Brüder Joe und Steven (v.re.) waren gegen Krefeld an zwei Toren der Iserlohn Roosters als Vorlagengeber beteiligt. © Jonas Brockmann/ Iserlohn Roosters
Eishockey

Superlative am Seilersee: Iserlohn Roosters haben einen Rekord gebrochen

5:2 - das nackte Ergebnis der Partie gegen die Krefeld Pinguine sieht nicht sonderlich spektakulär aus. Und doch war der jüngste Erfolg der Iserlohn Roosters kein Sieg wie jeder andere.

Zu dem Heimsieg gegen das Schlusslicht aus Krefeld, mit dem die Iserlohner den lukrativen vierten Tabellenplatz in der Nord-Gruppe der Deutschen Eishockey-Liga (Penny-DEL) festigten, gehört ein neuer Saisonrekord.

Denn noch nie in der laufenden DEL-Spielzeit hat ein Spieler so schnell ein Tor erzielt, wie es Brody Sutter für die Roosters getan hat. Ganze 13 Sekunden waren gespielt, als Sutter den Krefelder Goalie Nikita Quapp umkurvte und den Puck zur Iserlohner Führung im Tor der Gäste unterbrachte.

Christian Hommel: Eines der besten Drittel der Saison

Beflügelt vom frühen Treffer, spielten sich die Iserlohner gegen schwache Krefelder in einen wahren Rausch und bauten die Führung noch im ersten Drittel durch Tore von Brent Aubin, Philip Riefers und Griffin Reinhart auf 4:0 aus. „Das war eines der besten Drittel der Saison“, meinte Christian Hommel, Sportlicher Leiter der Roosters, nach der Partie zum ersten Spielabschnitt der Iserlohner.

Danach wurde das Team von Trainer Brad Tapper schwächer, trotzdem gelang Sutter nach torlosem zweiten Drittel mit seinem zweiten Treffer im Schlussabschnitt das 5:2, ehe das Schlusslicht mit zwei späten Toren noch Ergebniskosmetik betrieb.

Bemerkenswertes Debüt von Steve Whitney

Aber Sutters 13-Sekunden-Treffer war nicht die einzige Rarität der Partie aus Iserlohner Sicht. Denn auch das Debüt von Steve Whitney, der Bruder von Topscorer Joe Whitney, im Iserlohner Trikot ist erwähnenswert. Zusammen in einer Reihe aufgeboten, waren die Brüder auch gleich an zwei Toren als Vorlagengeber beteiligt.

In der Tabelle haben die Roosters als Tabellenvierter nun drei Punkte Vorsprung auf Düsseldorf. Schon am Freitagabend steht das nächste Spiel auf dem Programm: beim sechs Punkte besser platzierten Tabellenzweiten Fischtown Pinguins in Bremerhaven (20.30 Uhr, live bei Magenta TV).

Auf Verteidiger Ryan O´Connor (29) müssen die Roosters wochenlang verzichten. O’Connor bekam in der 48. Minute einen Schuss aus kurzer Distanz ins Gesicht und erlitt einen Kieferhöhlen- und Nasenwurzelbruch.

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