Sabine Rott lobt den Westdeutschen Volleyballverband für seine Vorgehensweise im Umgang mit der Pandemie. © Bernd Paulitschke
Volleyball

Schwerter Trainerin lobt flexible Funktionäre: „Ein gutes Signal für die Jugend“

Die Entscheidungsträger des Westdeutschen Volleyballverbandes haben auf die aktuelle Corona-Lage mit dem sofortigen Abbruch der Saison reagiert - aber nur im Erwachsenenbereich.

Der Westdeutsche Volleyballverband (WVV) hat die Saison 2020/21 offiziell für beendet erklärt. „Das war absehbar“, sagt Sabine Rott, Trainerin und Vorsitzende für den Bereich Jugend- und Nachwuchsförderung beim VV Schwerte. Letztlich gab es wegen der aktuellen Pandemielage wohl keine Alternative zu der Verbandsentscheidung.

Der Saisonabbruch mit sofortiger Wirkung gilt aber nur für den Erwachsenenbereich, während die jugendlichen Volleyballerinnen und Volleyballer noch auf eine Rückkehr zum Wettkampfmodus hoffen dürfen – natürlich nur, wenn es die Corona-Beschränkungen es irgendwann zulassen.

Sabine Rott lobt die Jugendvertretung des WVV

Nach Sabine Rotts Meinung ist das Vorgehen des Verbandes „ein gutes Signal.“ Sie lobt die Jugendvertretung des WVV, die den engen Kontakt zu den Vereinen suche, um stets über deren Wünsche und Vorstellungen informiert zu sein. Dazu hatte es zwei Meinungsumfragen gegeben – eine am Ende des vergangenen Jahres und eine zweite vor gut zwei Wochen.

Dem Nachwuchs ein Hintertürchen offen zu lassen, ist offenbar das Ergebnis dieser Umfragen unter den Vereinen. Aber wie soll die Wiederaufnahme eines Spielbetriebs konkret erfolgen? Eine detaillierte Antwort kann es zum jetzigen Zeitpunkt auf diese Frage nicht geben. Aber mit der Aussicht auf eine flexible Lösung ist ja vielleicht in ein paar Wochen noch etwas möglich.

„Verband und Vereine werden sich dann wieder besprechen. Dann muss man überlegen, ob es noch klappt und wieviel Zeit man hat und sich dann eine passende Variante überlegen. Ich finde es jedenfalls gut vom WVV als einem der größten und leistungsstärksten Landesverbände, im Jugendbereich nicht direkt alles abzusagen“, meint Sabine Rott.

Im günstigsten Fall können in den verschiedenen Altersklassen noch Deutsche Jugendmeisterschaften ausgespielt werden – die für Mai und Juni terminierten Titelkämpfe sind jedenfalls noch nicht vom Terminkalender gestrichen worden.

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Michael Doetsch

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