Ein Schwerter Tennislehrer arbeitet seit sechs Jahren als selbstständiger Tennislehrer. Aktuell darf er keinen Unterricht geben. © picture alliance / dpa
Tennis

RW Schwerte lernt aus eigenen Erfahrungen und macht großen Schritt Richtung Klassenerhalt

Die Tennisspieler der ranghöchsten Mannschaft der Stadt machten in den Einzeln ähnliche Erfahrungen wie in der vergangenen Woche. Weil sie aber aus den Doppel-Erfahrungen lernten, gewannen sie souverän.

In der vergangenen Woche schlug Ex-Bundesliga-Spieler Nils Hoffmann das erste Mal für die Herren 30 des TC Rot-Weiß Schwerte in der Westfalenliga auf. Sein Debüt missglückte allerdings, seinen Einstand hatte er sich anders vorgestellt. Großen Einfluss auf das Gesamtergebnis gegen den TV Erwitte hatte seine Niederlage im Einzel aber nicht, weil sich die Schwerter ab Ende mit 6:3 durchsetzten.

So deutlich das Ergebnis gegen den TVE auch auf dem Papier war, so viel knapper war es, wenn man die einzelnen Spiele betrachtete. Alle drei Doppel gingen nahezu zeitgleich in den dritten Satz. Zweimal konnten die Schwerter das Doppel aber für sich entscheiden. Eine Zitterpartie, die es so nicht gebraucht hätte. Ein Glück, dass die Rot-Weißen die Erfahrung in die darauffolgende Partie gegen den Namensvetter aus Salzkotten mitnehmen konnten.

„Gegen den TC RW Salzkotten lief es ähnlich wie gegen Erwitte“, ordnete Schwertes Trainer Oliver Manz die Partie ein. Wie gegen den Tabellenletzten der Westfalenliga vergangene Woche gewann Schwerte mit 6:3. „Wie in dem Spiel vergangene Woche verloren wir in den gleichen Spielen und hatten auch in den gleichen Partien enge Matches.“

Doch diesmal gingen die Spieler des heimischen Vereins souveräner durch die Doppel, sagte Manz. „Wir haben gemerkt, dass es sich jetzt auszahlt, dass wir immer mit den gleichen Doppeln gespielt haben“, erklärte der Schwerter Trainer. Das große Ziel – der Klassenerhalt – rücke durch den Sieg gegen Salzkotten nun näher.

Bereits im nächsten Spiel gegen die SVG 91 Münster kann der TC den Klassenerhalt perfekt machen. Dafür braucht es einen Sieg. Momentan rangieren die Spieler um Trainer Manz auf dem dritten Platz mit zwei Siegen und einem Unentschieden. Nach der letztjährigen Zittersaison, als der Westfalenligist erst am letzten Spieltag die entscheidenden Punkte für den Klassenverbleib holte, wäre ein rechtzeitiger Klassenerhalt eine willkommene Abwechslung.

Dass das Spiel gegen Münster erst nach den Sommerferien stattfindet, ärgert Oliver Manz allerdings ein wenig. Erst am 21. August erwarten die Rot-Weißen den derzeitigen Vorletzten. „Es ist schade, dass das Spiel erst nach den Ferien ist. Wir waren jetzt gut drin im Flow.“

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