Kapitän Jan Loos, hier im Heimspiel gegen den FC Herdecke-Ende, ist mit dem SC Hennen am Sonntag beim punktgleichen ASSV Letmathe zu Gast. © Bernd Paulitschke
Fußball

Nach Kontaktsportverbot und Corona-Verdachtsfall: Zwei bleiben übrig

Die angespannte Lage rund um das Corona-Virus lässt auch den heimischen Amateurfußball nicht unberührt. Doch zwei Klubs aus dem Bereich der Schwerter Stadtsportverbands sind am Ball.

Im Gegensatz zum Kreis Unna, der am vorigen Wochenende ein Kontaktsportverbot ausgesprochen hat, dürfen Fußball-Mannschaften aus Iserlohn und Dortmund kicken. Das heißt, dass der SC Hennen in der Bezirksliga 6 ebenso am Ball ist wie der TuS Holzen-Sommerberg in der Dortmunder Kreisliga A.

Gleiches hätte normalerweise auch für den SC Berchum/Garenfeld in der Landesliga gegolten. Doch die Berchum/Garenfelder Partie in Wenden ist am Freitagabend wegen eines Corona-Verdachtfalls abgesagt worden.

Bezirksliga 6:

ASSV Letmathe – SC Hennen (Sonntag, 15 Uhr, Waldstadion, Schwerter Straße, 58642 Iserlohn)

Holger Stemmann ging im Nachgang der 1:3-Niederlage vom vergangenen Sonntag gegen den FC Herdecke nochmal auf Fehlersuche und sah sich die vollen 90 Minuten auf Video an.

Seine Analyse: „Natürlich war es nicht so, dass wir ein Feuerwerk an hochkarätigen Chancen hatten. Aber wir hatten deutlich mehr Ballbesitz und ich fand auch, dass wir fußballerisch besser waren. Aber wir sind leider nicht erfolgreich“, sagt der Trainer mit dem immer wiederkehrenden Hinweis auf die schwache Chancenverwertung und die individuellen Fehler seine Schützlinge – zwei Problemfelder, die sich nicht auf Knopfdruck abstellen lassen.

Auch Gegner Letmathe ist schlecht gestartet

„Aber wir werden es auch am Sonntag wieder versuchen – was bleibt uns übrig?“ fragt Stemmann vor dem Gastspiel beim ASSV Letmathe.

Die Letmather sind genauso bescheiden in die Saison gestartet wie die „Zebras“ – beide Mannschaften stehen mit nur jeweils drei Punkten aus fünf Spielen auf den Tabellenplätzen 12 und 13.

„Uns ist schon bewusst, dass es ein richtungsweisendes Spiel ist“, sagt Hennens Trainer, der nach wie vor einige Ausfälle zu beklagen hat.

Nun kommt auch noch Eike Depmeier hinzu, der in dieser Woche im Training so unglücklich auf die Hüfte gefallen war, dass er mit dem Krankenwagen abgeholt werden musste.

Kreisliga A: Hörder SC – TuS Holzen-Sommerberg (Sonntag, 16 Uhr, Hüttenhospitalstraße, 44269 Dortmund)

Mit 30 Toren, das sind fünf pro Spiel im Schnitt, sind die Holzener das offensivstärkste Team der Liga.

Beim Hörder SC, der je zwei Siege und Niederlagen sowie ein Unentschieden zu Buche stehen hat, will der Tabellenvierte seinen Platz im oberen Drittel festigen.

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Redaktion Schwerte
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Michael Doetsch

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