Der „Fluch in Rot“ ist besiegt. Die Iserlohn Roosters, hier beim Torjubel, setzten sich am Donnerstagabend gegen Nürnberg mit 3:2 nach Verlängerung durch. © Jonas Brockmann/ Eibner-Pressefoto
Eishockey

Nach der Quarantäne: Iserlohn Roosters besiegen gleich in doppelter Hinsicht einen Fluch

Im ersten Spiel nach der Rückkehr aus der Quarantäne gingen die Iserlohn Roosters am Donnerstagabend als Sieger vom Eis - wenn auch nicht nach der regulären Spielzeit.

Mit dem 3:2-Heimsieg nach Verlängerung gegen die Nürnberg Ice Tigers, dem Tabellenschlusslicht der Südstaffel, sammelten die Sauerländer zwei wichtige Zähler im Kampf um die Playoffs der Deutschen Eishockey-Liga (Penny-DEL) und behaupteten Platz drei in der Nordgruppe.

Kaum hatte die Partie am Seilersee begonnen, da kassierten die Gastgeber schon den ersten Treffer. doch auf den 0:1-Rückstand nach nur 50 Sekunden hatten die Roosters die richtige Antwort parat und glichen nur 25 Sekunden später durch Verteidiger Philip Riefers‘ Solo aus.

Marko Friedrich trifft zum 2:2-Ausgleich

Sicherheit gab dieser Ausgleich den Iserlohnern aber nicht – im Gegenteil: Die Nürnberger gingen in Überzahl erneut in Führung (8.) und ließ danach kaum zwingende Chancen der Mannschaft von Trainer Brad Tapper zu – bis zur 42. Minute, als Marko Friedrich zum 2:2-Ausgleich traf.

So ging es wie so oft in den vergangenen Partien in die Verlängerung – diesmal aber mit einem besseren Ende als zuletzt. Denn Top-Scorer Joe Whitney sorgte für den 3:2-Sieg (64.) und besiegte damit den Iserlohner „Overtime-Fluch“. Denn die drei Partien zuvor, die nach 60 Minuten unentschieden standen, hatten die Sauerländer zweimal in der Verlängerung und einmal nach Penaltyschießen verloren.

Gegen den Angstgegner zu zwei Punkten gequält

Und noch einen Fluch haben die Roosters besiegt: Nach zwei vergeblichen Anläufen gewannen sie zum ersten Mal in ihren roten Trikots – auch zur Freude von Marko Friedrich: „Wir haben uns gegen unseren Angstgegner gequält, aber am Ende sind es für uns zwei ganz wichtige Punkte, die im Endspurt zählen“, meinte der 2:2-Ausgleichstorschütze.

Lange ausruhen können sich die Roosters auf ihrem Erfolg aber nicht. Schon an diesem Freitag (9. April) geht es am Seilersee gegen die Straubing Tigers weiter (19.30 Uhr, live bei Magenta TV).

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