Die Sportanlagen bleiben weiterhin geschlossen - zum Leidwesen der Aktiven, die zunehmend darunter leiden, ihren Sport nicht ausüben zu dürfen. © Bernd Paulitschke
Sport-Lockdown

Kein Spielbetrieb mehr in 2020 – aber das ist nur eine Facette

Die Sportanlagen bleiben weiterhin geschlossen, die meisten Aktiven können ihren Sport bis auf Weiteres nicht ausüben. Das schlägt zunehmend aufs Gemüt, meint unser Autor.

Nein, eine Überraschung war es nicht, was da Mitte vergangener Woche für die Amateursportlerinnen und -sportler von höchster Stelle verkündet worden ist: Von Lockerungen keine Spur, der Sport-Lockdown verlängert sich, auch im Dezember bleiben die Sportplätze und -hallen verwaist.

In neue Schwierigkeiten sind die Verantwortlichen der Verbände der verschiedenen Sportarten damit nicht gebracht worden – nach und nach hatten sie den Spielbetrieb ihrer Ligen für 2020 ausgesetzt.

Wiederaufnahme des Spielbetriebs nicht in Sicht

Und ohne der Schwarzmalerei bezichtigt werden zu wollen: Dass es gleich zu Beginn des neuen Jahres zu einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs kommen wird, ist nicht allzu wahrscheinlich – im Gegenteil.

So werden sich alle Beteiligten sportartübergreifend mit dem Gedanken beschäftigen müssen, ihre Saison 2020/21 zumindest nicht in vollem Umfang über die Bühne bringen zu können. Aber der Spielbetrieb ist dabei nur eine Facette der Problematik. Eine Herausforderung in geistiger und körperlicher Hinsicht ist doch für jeden Einzelnen viel mehr das fehlende Training und dass man „seinen“ Sport einfach nicht ausüben kann.

Bis dahin gilt: Durchhalten!

Das gilt für alle Alters- und Leistungsklassen, vom verspielten Kind über den leistungsorientierten Athleten bis zum betagten Hobbysportler – in der Hoffnung, dass die Infektionszahlen irgendwann dann doch mal sinken und bald wieder Sport möglich ist. Bis dahin: Durchhalten alle miteinander!

Über den Autor
Redaktion Schwerte
Als Schwerter Sportredakteur seit 2000 auf den Sportplätzen und in den Hallen unterwegs – nach dem Motto: Immer sportlich bleiben!
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Michael Doetsch
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