So jubelt ein Doppeltorschütze: Brent Aubin beteiligte sich am Mittwochabend mit zwei Toren am 6:5-Sieg der Iserlohn Roosters gegen die Kölner Haie. Held des Spiels war aber ein anderer Akteur aus Iserlohn. © Jonas Brockmann/Iserlohn Roosters
Eishockey

Iserlohn Roosters grüßen von oben – und wissen, bei wem sie sich dafür bedanken können

Zwei Siege und fünf Punkte - der Doppelpack gegen die Kölner Haie binnen drei Tagen ist für die Iserlohn Roosters prima gelaufen. Damit haben die Roosters die Tabellenspitze übernommen.

Unter dem Strich mussten sich alle Beteiligten der Iserlohn Roosters sogar ein bisschen ärgern, dass nicht die Maximalausbeute von sechs Punkten aus den beiden Spielen herausgesprungen ist. Denn am Montagabend in Köln lagen sie noch 1:07 Minuten vor Schluss mit 3:1 vorne. Die Haie schafften aber noch den Ausgleich, ehe das Pendel nach torloser Verlängerung im Penaltyschießen für die Iserlohner ausschlug.

So nahm das Team von Trainer Jason O’Leary zwei Punkte aus der Domstadt mit nach Hause und lieferte dann am Mittwoch im „Rückspiel“ am Seilersee eine spektakuläre Partie ab, in der sie mit 6:5 die Oberhand behielten. Mann des Spiels war Goalie Andreas Jenike – wie schon zwei Tage vorher in Köln. Nachdem er dort nicht weniger als 49 Schüsse pariert hatte, waren es am Mittwoch 38 Paraden.

Iserlohn Roosters machen es spannender als nötig

Insgesamt machten es die Iserlohner in ihrem Heimspiel spannender als nötig, denn Mitte des zweiten Drittels lagen sie schon mit 5:1 in Führung – die Folge eines höchst effektiven Powerplay-Spiels. Denn vier dieser fünf Treffer erzielten die Roosters in Überzahl – und das, nachdem sie in zwei Spielen zuvor ohne jegliches Powerplay-Tor geblieben waren.

Köln verkürzte zwar auf 3:5 und 5:6, doch am Ende reichte es für die Sauerländer – vor allem dank Jenike. „Was Andy in den letzten Spielen leistet, ist phänomenal. Er gibt uns sehr viel Sicherheit“, meinte Torsten Ankert nach dem Spiel – der Kapitän der Roosters wusste, bei wem er sich zu bedanken hatte.

Roosters haben 15 Punkte nach sieben Spielen

Durch die beiden Siege gegen Köln stehen die Roosters nach sieben Spielen mit 15 Punkten an der Spitze. Und auch Tore sind bei Spielen der Sauerländer garantiert: Im Schnitt fallen acht Tore pro Partie mit Iserlohner Beteiligung.

Weiter geht es für die Sauerländer bereits an diesem Freitag (15. Januar). Um 18.30 Uhr sind die Roosters bei den Grizzlys Wolfsburg, zu Gast. Diese sind zwar Tabellensechster und damit Vorletzter, haben aber nur sechs Zähler weniger auf dem Konto als Iserlohn – es geht eng zu in der Gruppe Nord der Deutschen Eishockey-Liga (Penny-DEL).

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