Horst Reimann, Vorsitzender des Fußballkreises Iserlohn, hat die Ligen-Reform auf Kreisebene verschoben. © Bernd Paulitschke
Fußball

Horst Reimann: „Es ist die logische Konsequenz“

Der Fußball-Kreis Iserlohn hatte ursprünglich eine Reform der Ligen auf Kreisebene geplant. Doch dann kam die Corona-Pandemie.

Die Entscheidung ist nahe liegend, nun hat sie Horst Reimann, Vorsitzender des Fußballkreises Iserlohn, auf Anfrage auch bestätigt: die ursprünglich geplante Reform der Ligen auf Kreisebene wird sich zur Saison 2020/21 noch nicht vollziehen. „Das können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht machen, weil es sportlich gesehen ein viel zu großer Einschnitt wäre“, sagt Reimann.

Geplant war, im Bereich der Kreisliga B nicht mehr wie bisher mit zwei Staffeln, sondern nur noch mit einer Gruppe an den Start zu gehen. Das hätte einen vermehrten Abstieg aus der B-Liga zur Folge gehabt – etwa die Hälfte der Mannschaften wäre abgestiegen.

Diese Pläne nach der Corona-geprägten Abbruch-Saison 2019/20 nicht in die Tat umzusetzen, ist naheliegend. Absteiger gab es nach der Regelung, die die Verbandsfunktionäre für die Wertung der abgebrochenen Spielzeit gefunden haben, nicht. „Da ist es die logische Konsequenz, dass es auch auf Kreisebene keine Absteiger gibt – das wissen die Vereine auch“, sagt Horst Reimann und kündigt an, die Reduzierung der B-Liga-Staffeln um ein Jahr zu verschieben.

Für die bevorstehende Saison 2020/21 bedeutet dies, dass es wie bisher bei einer A-Liga- und zwei B-Liga-Staffeln bleibt. Und wie sieht es in der Kreisliga C aus, im Kreis Iserlohn die unterste Spielklasse? „Wir müssen gucken, ob wir zwei Staffeln zusammenkriegen“, sagt der Kreisvorsitzende vor dem Meldetermin.

Offiziell hatten die Vereine bis Freitag, 10. Juli, Zeit, ihre Mannschaften zu melden – wobei Horst Reimann aber schon durchblicken ließ, dass man seitens des Kreisvorstandes aufgrund der besonderen Situation auch nachträgliche Mannschaftsmeldungen noch wohlwollend behandeln werde.

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Redaktion Schwerte
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Michael Doetsch

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