Der SC Hennen, hier vor gut einem Jahr kurz vor dem ersten Corona-Lockdown, kann für die nächste Saison eine Reihe von Neuzugängen präsentieren. © Bernd Paulitschke
Fußball-Bezirksliga

Hennener Junge, der nur einen Steinwurf entfernt vom Sportplatz wohnt, kommt nach Hause

Er wohnt nur einen Steinwurf vom Hennener Naturstadion entfernt, ist aber noch für den Holzwickeder SC am Ball. Zur neuen Saison aber kehrt der junge Offensivspieler nach Hennen zurück.

Die Wahrscheinlichkeit wird immer höher, dass die Amateurfußballsaison 2020/21 abgebrochen werden muss und annulliert wird. Als aktuellem Tabellenvorletzten der Bezirksliga 6 wäre dies dem SC Hennen nur allzu recht, dürfte er doch dann auch in der Spielzeit 2021/22 in einer überkreislichen Spielklasse kicken.

Dies wäre ganz sicher auch im Sinne von Tim Finkhaus, den der Sportliche Leiter der „Zebras“, Marvin Horn, nun als weiteren Neuzugang präsentiert hat. Zuvor waren schon Rückkehrer Brian Prince (BSV Menden), Steffen Kost (TuS Wandhofen), Niclas Dahlhaus (SF Sümmern), Nick Wachholz (A-Junioren der Spielvereinigung Hagen 11), Jonas Oelgeklaus, Janik Becker (beide SG Eintracht Ergste) sowie die A-Jugendlichen Florian Eull, Nico Veith, Jakob Blumberg, Nicolas Dandelis und Mirac Koc als Hennener Neuzugänge bekanntgegeben worden.

„Ein flexibler und talentierter Offensivspieler“

Dass Finkhaus dem Team des neuen Trainergespanns Sascha Engelberg/Kevin Roggenkamp in der nächsten Saison verstärken wird, steht für Marvin Horn außer Frage.

Tim Finkhaus soll in der nächsten Saison das Offensivspiel des SC Hennen beleben. © SC Hennen © SC Hennen

„Mit Tim bekommen wir nun einen flexiblen und sehr talentierten Offensivspieler dazu, der uns definitiv helfen wird. Aber natürlich wird Tim auch noch seine Erfahrungen im Seniorenbereich sammeln müssen.“

Finkhaus gehörte bis zum Lockdown in der unterbrochenen Saison zum Oberliga-Kader des Holzwickeder SC und trainierte regelmäßig in der „Ersten“ mit. Zum Einsatz kam Finkhaus jedoch in der 2. Mannschaft (Bezirksliga). Laut Horn hatte der 19-Jährige auch von anderen Vereinen ein Angebot vorliegen. „Trotzdem hat sich Tim für uns entschieden. Wir konnten ihn davon überzeugen, dass sich in Hennen einiges zum Positiven verändern wird. Er will gerne ein Teil dessen werden“, sagt der Sportliche Leiter.

Enge familiäre Verbindung zu den „Zebras“

Naheliegend ist Finkhaus’ Wechsel nach Hennen aber auch aus einem anderen Grund: Er ist ein „Hennener Junge“ und wohnt nur einen Steinwurf entfernt vom Naturstadion. Auch familiär gibt es eine enge Verbindung zu den „Zebras“ – Mutter Nicole ist ehemalige Jugendleiterin und Vater Kai Finkhaus war viele Jahre als Spieler und später mehrere Jahre als Jugendtrainer beim SC Hennen aktiv.

Nun also auch der Sohnemann, der laut Marvin Horn auch für den unwahrscheinlichen Fall eines Hennener Abstiegs in die Kreisliga A zugesagt hat. Aber lieber würde Tim Finkhaus in der Bezirksliga auf Torejagd gehen – nur ein paar hundert Meter von seinem Zuhause entfernt.

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Redaktion Schwerte
Als Schwerter Sportredakteur seit 2000 auf den Sportplätzen und in den Hallen unterwegs – nach dem Motto: Immer sportlich bleiben!
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Michael Doetsch

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