Marek Kulczycki (li.) und Jerome Nickel, hier gegen Drolshagen, wollen nach drei Niederlagen am Sonntag mal wieder gewinnen. © Bernd Paulitschke
Fußball-Landesliga

Für Berchum/Garenfelds Trainer gibt es etwas, das ihm wichtiger ist als die Ergebnisse

Nachdem der SC Berchum/Garenfeld am vergangenen Wochenende kurzfristig zum Zuschauen verurteilt war, soll nun am Sonntag eine Serie beendet werden.

Wegen eines Corona-Verdachtfalls musste die für vergangenen Sonntag vorgesehene Partie des SC Berchum/Garenfeld in Wenden ausfallen.

Weil Anfang der Woche ein negatives Ergebnis des Tests herauskam, konnten die Berchum/Garenfelder in dieser Woche jedoch ganz normal trainieren und sich auf das Heimspiel gegen den Tabellenzehnten SV Attendorn vorbereiten.

Dieses findet am Sonntag um 15.30 Uhr im Garenfelder Waldstadion statt – vor maximal 150 Zuschauern, mehr erlaubt die Stadt Hagen nicht.

Nachholspiel in Wenden am 31. Oktober

Und einen Termin für das Nachholspiel in Wenden gibt es mittlerweile auch: Am nächsten Samstag (31. Oktober) soll im südlichsten Zipfel des Sauerlands ein neuer Versuch unternommen werden, die Partie über die Bühne zu bringen.

Vorher aber steht nun ein Heimspiel auf dem Plan, vor dem SC-Trainer Fabian Kampmann das sagt, was er auch vor einer Woche gesagt hatte: „Es geht darum, dass die Mannschaft sich weiterentwickelt. Und zu so einer Entwicklung gehört, dass man auch mal verlieren darf. Auch dreimal hintereinander“, sagt Fabian Kampmann mit Blick auf die vergangenen drei Partien, in denen der erfolgreich in die Saison gestartete Aufsteiger (ein Unentschieden, zwei Siege) jeweils als Verlierer vom Platz ging.

Außerdem sei es ja nicht so gewesen, dass man dem jeweiligen Gegner fußballerisch unterlegen gewesen sei. „Obersprockhövel nehmen wir mal aus, die waren einfach besser. Aber gegen Weißtal und Drolshagen hatten wir etwa 80 Prozent Ballbesitz. Das waren Spiele, die man auch gewinnen kann“, blickt der Trainer auf die jüngere Vergangenheit zurück.

Tobias Neynaber ist nicht dabei

Gegen Attendorn, das zwei Punkte mehr auf dem Konto hat als der SC, muss Trainer Kampmann mit Tobias Neynaber einen wichtigen Spieler ersetzen. Der Stürmer hat sich in den Urlaub verabschiedet.

Die Tore müssen also diesmal andere SC-Spieler schießen, damit nach drei Niederlagen nun endlich wieder etwas Zählbares herausspringt. Was für die Weiterentwicklung der Mannschaft ganz sicher auch nicht hinderlich wäre.

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Michael Doetsch

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