Oliver Manz, Cheftrainer des TC Rot-Weiß Schwerte (hier mit Nachwuchstalent Carla Mreyen), beim Training unter freiem Himmel - ungewöhnlich zu diesem Zeitpunkt des Jahres. © Manuela Schwerte
Tennis

Endlich wieder Training auf der roten Asche: „Es tut einfach nur gut!“

Die Freiluft-Tennisplätze, auf deren roter Asche die Bälle über die Netze fliegen, liegen normalerweise zu diesem Zeitpunkt des Jahres im Winterschlaf. Diesmal aber gibt es eine Ausnahme.

Denn bei einem Schwerter Klub haben die frühlingshaften Temperaturen Ende Februar dazu geführt, dass zwei Plätze geöffnet sind – auch eine Folge der aktuellen Fassung der NRW-Coronaschutzverordnung, die seit dem 22. Februar das Tennisspielen unter freiem Himmel wieder erlaubt.

Beim TC Rot-Weiß Schwerte hat man sich dazu entschlossen, zwei der sechs Plätze auf der Anlage in Schwerte-Ost spielfähig zu machen. Anfang vergangener Woche wurde gewalzt, und nach diesem Arbeitseinsatz war es offensichtlich problemlos möglich, die Plätze zu benutzen, wie Cheftrainer Oliver Manz berichtet. „Erstaunlich gut“ sei der Platz zu bespielen, auf dem Manz seit Mitte vergangener Woche große Teile seines Tages verbringt.

Er sei ausgebucht, berichtet Manz – von 9 bis 18 Uhr gibt er Training, Das sei zwar körperlich ziemlich anstrengend. Aber das nimmt Manz gerne in Kauf, kann er doch endlich wieder seinen Trainerjob ausüben. „Dass es für mich möglich ist, wieder Training zu geben, tut einfach nur gut“, sagt Manz.

Der zweite Platz, den die Rot-Weißen präpariert haben, wird ganz normal von den Vereinsmitgliedern genutzt, solange es die Witterungsverhältnisse zulassen. Auch hier sei die Nachfrage groß, ist aus den Reihen des TC Rot-Weiß zu hören. Die Aktiven der anderen heimischen Tennisvereine müssen sich dagegen noch etwas gedulden, denn bei der SG Eintracht Ergste, dem TC Hennen, der TSG Westhofen und der TG Westhofen sind vorerst noch keine Ballwechsel auf der roten Asche möglich. Hier laufen die Planungen darauf hinaus, dass frühestens Ende März, eher wohl aber erst im April gespielt werden kann – so wie sonst auch.

TGW-Abteilungsvorsitzender Heiner Möller weist aber auf die Möglichkeit für seine Mitglieder hin, sich auf dem asphaltierten Kleinfeldplatz auf der Anlage an der Rettelmühle auszutoben, den die Westhofener neu eingerichtet haben – eine Möglichkeit, von der wohl hauptsächlich die Kinder und Jugendlichen des Vereins Gebrauch machen werden.

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Redaktion Schwerte
Als Schwerter Sportredakteur seit 2000 auf den Sportplätzen und in den Hallen unterwegs – nach dem Motto: Immer sportlich bleiben!
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Michael Doetsch

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