Nico Paukstadt (li.), hier mit Christoph Kämper, bildet zusammen mit Tim Decker das neue Trainergespann des Handball-Landesligisten HSG Schwerte/Westhofen. Als Spieler will Paukstadt nur noch ins Geschehen eingreifen, wenn Not am Mann ist. © Bernd Paulitschke
Handball

Dritter Neuzugang ist der HSG Schwerte/Westhofen „zugelaufen“

Ein junger Kreisläufer aus Hessen hat beim Training auf Anhieb überzeugt und verstärkt den Schwerter Landesliga-Kader.

Unverhoffte Verstärkung für den Handball-Landesligisten HSG Schwerte/Westhofen: Mit Luca Holzhauer ist den Schwertern ein 19-jähriger Spieler „zugelaufen“, der in der vergangenen Saison in der hessischen A-Jugend-Oberliga für den GSV Eintracht Baunatal gespielt hat.

Aus dem Nachwuchs eines Bundesligisten

Gelernt hat Holzhauer das Handballspielen im Nachwuchsbereich des Bundesligisten MT Melsungen.

Holzhauer hat ein duales Studium an der Uni Dortmund begonnen und ist deshalb aus Hessen nach NRW gezogen.

Auf der Suche nach einer neuen handballerischen Heimat ist der Kreisläufer auf die HSG gestoßen und spielte in der FBG-Halle vor.

Luca Holzhauer ist der dritte Neuzugang des Handball-Landesligisten HSG Schwerte/Westhofen. © HSG Schwerte/Westhofen © HSG Schwerte/Westhofen

„Bei den ersten gemeinsamen Trainingseinheiten hat er direkt einen super Eindruck hinterlassen“, berichtet Nico Paukstadt, der ebenso wie sein Trainergespannkollege Tim Decker sehr angetan von Holzhauer war.

Zwölf Spieler im Kader – plus Paukstadt

So wurde man sich schnell einig – und die Schwerter haben einen Spieler mehr in ihrem Landesligakader. Holzhauer ist der dritte Neuzugang nach Max Schäfer (A-Jugend des ASC 09 Dortmund) und Louis Weinberger (HVE Villigst-Ergste 2).

Mit den drei Neuen sowie den aus der Vorsaison verbliebenen Akteure Evangelou und Krüner im Tor sowie Denissov, Schwies, Mrcela, Schlütz, Yaltzis, Gurol und Kämper umfasst der Kader zwölf Spieler – zu groß ist er damit ganz sicher nicht.

„Wenn uns noch jemand über den Weg laufen sollte, würden wir ihn gerne nehmen. Aber gerade in Corona-Zeiten ist es natürlich schwierig“, sagt Nico Paukstadt.

So könnte es durchaus sein, dass Paukstadt, in der vergangenen Saison als Rückraumspieler noch einer der Leistungsträger im HSG-Spiel, zumindest sporadisch doch nochmal ein Trikot überstreifen wird.

„Wenn mal Not am Mann ist…“

„Ich versuche schon, mich auf die Trainerrolle zu beschränken. Aber ich habe auch von vornherein gesagt, dass ich auch als Spieler zur Verfügung stehe, wenn mal Not am Mann ist“, sagt der 31-Jährige.

Hauptsächlich aber ist Paukstadt nun Trainer – wobei er sich den Übergang vom Spieler-Dasein zum Job auf der Bank ganz anders vorgestellt hatte, als er sich in der Realität vollzogen hat. Denn eine standesgemäße Verabschiedung mit allem Drum und Dran, wie es normal wäre, wenn ein so verdienter Spieler seine aktive Karriere beendet, fiel für Paukstadt wegen Corona flach.

Seit 2007 für die HSG am Ball

Die 29:32-Niederlage im Landesliga-Spiel am 8. März bei der TG Voerde war Paukstadts letztes Spiel im HSG-Trikot – ein eher schmuckloses Ende der Spielerkarriere des 31-Jährigen, der seit 2007 für die HSG am Ball gewesen ist.

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Michael Doetsch

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