Letztmals standen sich der VfB Westhofen und der TuS Holzen-Sommerberg vor einem Jahr zum Saisonauftakt in Holzen gegenüber. Damals gewann der VfB mit 3:1 - und am Sonntag? © Manuela Schwerte
Fußball-Kreisliga A

Derbyfieber in der A-Liga: Alle sind heiß auf „ein Spiel, wie man es sich wünscht“

Die Sportplatzanlagen des VfB Westhofen und des TuS Holzen-Sommerberg liegen nur ein paar Kilometer auseinander - das Aufeinandertreffen der beiden Teams hat Derby-Charakter.

Und zugleich ist es ein Spiel zweier Mannschaften, die im bisherigen Saisonverlauf der Dortmunder Kreisliga A1 noch keine Federn gelassen haben. Die Westhofener stehen mit vier gewonnenen Spielen an der Tabellenspitze, während Holzen erst zwei Partien absolviert hat – und diese ebenfalls siegreich gestaltet hat.

VfB Westhofen – TuS Holzen-Sommerberg (Sonntag, 15 Uhr, GWG-schwerte-Arena, Wasserstraße)

Der Westhofener Trainer Christoph Pajdzik bringt es auf den Punkt: „Das ist ein Spiel, wie man es sich wünscht“, sagt Pajdzik. Beide Teams gehen mit breiter Brust ins Spiel. Westhofen nimmt den Rückenwind vom Sieg in Hörde und der Maximalausbeute von zwölf Punkten aus vier Spielen mit. „Der VfL Hörde hatte 13 Monate keine Partie verloren. Daher war es schon ein großer Sieg von uns“, ist Pajdzik immer noch zufrieden mit dem 2:1-Sieg vor einer Woche.

Der Coach sieht die Holzener ähnlich stark wie Hörde. „Ich zähle Holzen zu den Top-Mannschaften der Liga. Sie haben zwar erst zwei Spiele absolviert, aber diese beide gewonnen. Holzen hat einige richtig gute Spieler im Team“, zeigt der VfB-Coach Respekt.

Sein Gegenüber sieht die Partie eher als Derby und weniger als Spitzenspiel. „Dafür ist die Saison noch zu jung“, sagt TuS-Coach Arne Werner. Nach dem torreichen Sieg gegen Phönix Eving (5:4) weiß Werner, worauf es gegen Westhofen ankommen wird. „Die Defensivarbeit gegen Eving war nicht optimal. Daran haben wir im Training gearbeitet.“

Allerdings habe er einigen Ausfälle zu beklagen, so Werner. Aber nicht nur deswegen sieht er sein Team in der Außenseiterrolle: „Westhofen ist der klare Aufstiegsfavorit. Sie haben eine richtig gute Mannschaft. Die Restieri-Brüder und Michel Amaral sind nicht einfach zu stoppen. Trotzdem wollen wir im Derby punkten.“

Und eines betonen beide Trainer mit den gleichen Worten. „Wir sind heiß auf die Partie“, sagen Christoph Pajdzik und Arne Werner unisono.

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