Der SC Hennen muss zwei Stammspieler der aktuellen Mannschaft ziehen lassen. © Bernd Paulitschke
Fußball

Der neue Trainer des SC Hennen hat hohe Ziele für die kommende Saison

Noch weiß der SC Hennen nicht, in welcher Klasse der Bezirksligist in der kommenden Saison spielen wird. Doch fest steht: Ab 1. Juli kommt ein neuer Trainer mit hohen Zielen.

Er wohnt 400 m neben dem Sportplatz in Garenfeld, hat in seiner gesamten Laufbahn fast ausschließlich für den SC Garenfeld gespielt und führte als Trainer die 3. Mannschaft des SC Berchum/Garenfeld im Jahr 2018 in die Kreisliga A.

All das unterstreicht: Wenn es den Begriff eines Ur-Garenfelders gibt, dann trifft der auf den zukünftigen Trainer des SC Hennen zu. Auf Sascha Engelberg, 40 Jahre alt, Inhaber der B-Elite-Jugend-Lizenz des DFB, quasi dem Bindeglied zwischen der B-Lizenz und der A-Lizenz. Genau richtig für den Fußball-Bezirksligisten SC Hennen, bei dem er zusammen mit seinem Co-Trainer Kevin Roggenkamp – ebenballs SC Berchum/Garenfeld – ab dem 1. Juli als Coach verantwortlich ist.

Es passte alles – Marvin Horn suchte Trainer mit hoher Lizenz

Eigentlich war es ein glücklicher Umstand, warum Sascha Engelberg ausgerechnet beim SC Hennen gelandet ist. Marvin Horn, der Sportliche Leiter der „Zebras“, und Sascha Engelberg kennen sich sich seit Längerem. Man kam ins Gespräch, Horn suchte einen Trainer mit hoher Lizenz, Engelberg war zudem zeitlich ungebunden. „Es passte alles“, sagte Engelberg, der vom Konzept des SC Hennen begeistert ist.

„Mir war es nicht wichtig, ob Hennen den Klassenerhalt schafft oder doch in die Kreisliga A absteigt. Wichtig war mir, dass wir zusammen etwas ganz Neues aufbauen können. Angefangen vom Jugendbereich, über das Sponsoring bis hin zum Seniorenbereich, wo es um den Zusammenhalt zwischen den Teams geht.“„

Die ersten Neuverpflichtungen sind unter Dach und Fach

Etwas Neues aufbauen, Spieler aus dem Umkreis holen, die sich mit dem Verein identifizieren. Unter diesen Aspekten hat das Trainer-Duo Engelberg/Roggenkamp auch schon einige Neuverpflichtungen unter Dach und Fach gebracht. Vom BSV Menden kehrt Brian Princel zurück oder Tim Finkhaus aus Holzwickede. Das wichtigste Kriterium für die Verpflichtung. „Egal, aus welchem Verein und aus welcher Liga die Jungs kommen. Sie müssen sich mit dem SC Hennen verbunden fühlen, hinter unserem neuen Konzept stehen“, fordert Engelberg, der weitere Verpflichtungen plant und gleichzeitig auch fünf oder sechs Spieler aus der eigenen A-Jugend bei den Senioren einbinden will.

Als Teil des Ganzen versteht sich auch Engelberg selbst: „Wir sind ein Trainerteam, nicht Trainer und Co-Trainer. Dazu gehören auch die Betreuer. Nur so können wir uns das Vertrauen zurückholen. Immerhin war der SC Hennen ja mal ein Aushängeschild der Region.“

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Ein waschechter Dortmunder, Jahrgang 1957. Vor dem Journalismus lange Jahre Radprofi, danach fast 30 Jahre lang Redakteur bei Dortmunder Tageszeitungen, seit 2015 bei den Ruhr Nachrichten, natürlich im Sport.
Zur Autorenseite
Peter Kehl

Der neue Lokalsport-Newsletter für Dorsten

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Dorstener Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.