Nicht nur die jugendlichen Fußballer kehren nach den Öffnungsschritten der Bund-Länder-Runde auf die Sportplätze zurück. © Jörg Bauerfeld
Jugendfußball

Der Nachwuchs kehrt zurück auf den Sportplatz – und nicht nur die Fußballer

Der Nachwuchs legt wieder los und stürmt zurück auf die Sportplätze. Bei diesem Klub sind damit nicht nur die jugendlichen Fußballer gemeint.

Für Trainingsgruppen mit maximal 20 Kindern im Alter bis 14 Jahre gibt es seit Anfang dieser Woche grünes Licht, das Training unter freiem Himmel wieder aufzunehmen – die Öffnungsschritte als Teil des Stufenplans, den die Bund-Länder-Runde in der vergangenen Woche präsentiert hat, machen es möglich.

Mit Beginn der kommenden Woche wird auch der TuS Holzen-Sommerberg seinen Fußball-Nachwuchs wieder trainieren lassen – von den jüngsten Minis bis zu den 14-jährigen C-Junioren, so wie es die Coronaschutzverordnung erlaubt.

Holzener Vorstand denkt nicht nur an die Fußballer

Doch die Jugendfußballer sind nicht die einzigen Nachwuchssportler des TuS, die sich darauf freuen dürfen, ihrem Sport endlich wieder nachgehen zu können. Denn als Mehrspartenverein hat der Vereinsvorstand auch an die anderen Abteilungen gedacht, zum Beispiel die Turnabteilung.

Deren Mädchengruppen sind zwar normalerweise unterm Hallendach aktiv. Doch weil jeglicher Hallensport erst frühestens ab 22. März wieder erlaubt sein wird, plant auch die Leistungsriege der Turnabteilung, in der kommenden Woche ihr Training im Eintrachtstadion zu absolvieren. „Wir sollten bei den gegebenen Möglichkeiten keinen Unterschied zwischen den Abteilungen machen“, sagt der Holzener Vereinsvorsitzende Erwin Dötsch. Der notwendige Abstand zu den kickenden Kickern lasse sich problemlos einhalten, weil die Turn-Mädchen sich nur auf der Tartanlaufbahn oder im Segment hinter dem Tor aufhalten sollen.

Gleichermaßen für Fußballer und Turnerinnen gilt, dass sie sich an das Hygienekonzept des Vereins zu halten haben. Dieses haben die Holzener im Wesentlichen aus dem vergangenen Jahr übernommen, als die Sportvereine nach dem Ende des ersten Lockdowns auch schon in dieser Hinsicht gefragt waren. Regelungen wie ein Einbahnstraßenverkehr am Ein- und Ausgang, Anwesenheitslisten und andere Maßnahmen zum Infektionsschutz sind auch jetzt wieder ein fester Bestandteil jeder Trainingseinheit.

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Redaktion Schwerte
Als Schwerter Sportredakteur seit 2000 auf den Sportplätzen und in den Hallen unterwegs – nach dem Motto: Immer sportlich bleiben!
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Michael Doetsch
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