Wann geht es für die Holzpfosten im neuen Jahr weiter? © Bernd Paulitschke
Fußball

Der Fußballkreis Iserlohn bringt einen anderen Re-Start-Termin als der Verband ins Spiel

Rollt der Ball im Kreis Iserlohn wieder im Januar? Oder erst im Februar? Die Diskussion darüber ist im Gange. Der Fußballkreis Iserlohn hat eine klare Meinung dazu.

Wann geht’s eigentlich weiter mit dem Amateur-Fußball im Fußballkreis Iserlohn? Klar ist nur, dass der Ball im Jahr 2020 nicht mehr rollen wird. Das besagen die Corona-Maßnahmen eindeutig. Doch wann geht’s wieder los 2021, wann darf wieder trainiert werden? Die Diskussion darüber ist im vollen Gange. Doch klar ist auch: Nicht nur die corona-bedingten Verbote müssen aufgehoben sein, auch das Wetter muss mitspielen.

Der FLVW hatte am Mittwoch vergangener Woche die Kreise per Videokonferenz darüber informiert, wie es aufgrund der Corona-bedingten Maßnahmen im Amateur-Fußball weitergeht. Es ging um die vorzeitige Wiederaufnahme des Spielbetriebs am 24. Januar – oder für Nachholspiele sogar davor.

Reimann spricht sich für Re-Start am 1. Februar aus

Seit der Konferenz des FLVW am Mittwoch läuft bereits das Ringen um die Frage nach dem Re-Start. Horst Reimann, der Vorsitzende des Fußballkreises Iserlohn, spricht sich für einen Start der regulären Meisterschaftsspiele Anfang Februar aus. Vorausgesetzt, dass Wetter spiele mit, so Reimann. Vorgeschaltet wären dann noch drei Wochen, die die Klubs zur Vorbereitung nutzen könnten.

Reimann: „Ich bin absolut keine Freund von einem Kaltstart. Die Vereine haben dann seit Anfang November nicht mehr trainiert. Sollten wir im Februar wieder mit dem Spielbetrieb starten, würden zwei Wochen nicht ausreichen. Ich plädiere dann eher für drei Wochen Vorbereitungszeit. Das wäre für alle gerecht“. Der Iserlohner spricht sich damit gegen eine frühere Wiederaufnahme des Spielbetriebs am 24. Januar aus.

17 bis 18 Wochen bis zum Saisonende würden reichen

Nach Aussage von Reimann würde bei einem Re-Start im Februar die Saison noch problemlos über die Bühne gebracht werden. „Wir haben bei unseren 18er-Staffeln noch neun bzw. 13 Spiele in der Hinrunde zu absolvieren. Sollten wir im Februar wieder beginnen, dann stehen uns insgesamt 17 bis 18 Wochen bis zum Saisonende zur Verfügung, um mindesten die 50-Prozent-Marke zu erreichen. Wenn wir jede Woche spielen, sollte das reichen“, zeigt sich der Kreis-Vorsitzende zuversichtlich. 50 Prozent müssen erreicht werden, damit die Saison gewertet werden darf.

Und sollte es mit Anfang Februar als Termin für den Re-Start nicht klappen und stattdessen die Saison erst Anfang März wieder beginnen, bringt Reimann zwei weitere Varianten ins Spiel. „Dass es im kommenden Jahr Englische Wochen geben wird, darauf müssen sich die Vereine einstellen, damit müssen wir leben“, warb Reimann um Verständnis. Und auch eine Verlängerung der Saison bis zu Beginn den Sommerferien ist für Reimann kein Tabu.

Die Platzbelegung wird chaotisch

Klar ist aber auch, dass auf alle Beteiligten riesige Organisationsaufgaben zukommen werden. „Die Platzbelegung wird natürlich chaotisch werden. Aber ich denke, den Vereinen wird das egal sein.“

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