Dennis Huber-Marzolla hat einen neuen Klub gefunden. Der spielt in der Liga seines bisherigen Vereins ETuS/DJK Schwerte. © Manuela Schwerte
Fußball-Bezirksliga

Dennis Huber-Marzolla sieht bei einem Konkurrenten des ETuS/DJK Schwerte mehr Potenzial

Nach nur einem Jahr verlässt der junge Torwart Dennis Huber-Marzolla den ETuS/DJK Schwerte wieder. Er sieht seinen neuen Klub in einer wichtigen Kategorie vor den Schwertern.

Mit Blick auf die kommende Saison ist es noch äußerst ruhig beim ETuS/DJK Schwerte. Der Fußball-Bezirksligist gab bislang nur bekannt, dass Torwart Dennis Huber-Marzolla den Verein verlassen werde. Der hat inzwischen einen neuen Klub gefunden.

Huber-Marzolla feierte im vergangenen Herbst ein spektakuläres Debüt. Im ersten Spiel der mittlerweile annullierten Saison hielt der damalige Neuzugang aus der Jugend der Hammer Spielvereinigung in der Nachspielzeit einen Elfmeter. Dem ETuS bescherte seine Parade den ersten Saisonsieg, Schwerte behielt über den TuS Hannibal mit 3:2 die Oberhand.

Dennis Huber-Marzolla spielt bald für den Königsborner SV

Doch solche spektakulären Spiele beschert der 20-Jährige dem ETuS/DJK künftig nicht mehr. Wie Trainer André Haberschuss im April bekanntgab, verlässt Huber-Marzolla den Klub nach nur einem Jahr schon wieder.

Den Torwart zieh es in Richtung des Fußballkreises Unna-Hamm. Dort steht er in der Spielzeit beim Königsborner SV zwischen den Pfosten – einem Liga-Konkurrent der Schwerter.

Die bessere sportliche Perspektive beim KSV habe ihn zum Wechsel verleitet, so Huber-Marzolla. Königsborn stand zum Zeitpunkt der Unterbrechung auf Platz zwei und verstärkt sich seit einiger Zeit immer wieder hochkarätig.

„Ich weiß, dass es etwas höher gehen könnte. Ich probiere, es so hoch zu schaffen, wie es geht“, sagt Huber-Marzolla über sein eigenes Potenzial. Wie hoch, vermag er nicht zu beurteilen. „Da muss man am richtigen Ort zur richtigen Zeit sein“, so der Schlussmann.

Dennis Huber-Marzolla peilt die ersten Plätze an mit dem Königsborner SV

Die Chancen, mit Königsborn den Sprung in eine höhere Liga zu schaffen, scheinen realistischer als mit dem ETuS/DJK, der die Saison auf Rang zwölf „beendete“.

„Mit der Mannschaft muss Platz eins bis drei das Ziel sein“, sagt der Huber-Marzolla über sein neues Team. Bei der Entscheidung, Schwerte zu verlassen, habe er an sich selbst gedacht. Nicht leicht, aber auch nicht sehr schwierig sei ihm das gefallen, so der junge Keeper.

„Dafür, dass die Saison so kurz war, habe ich viel mitgenommen. Auch menschlich. Es hat mir viel Spaß gemacht“, sagt Huber-Marzolla mit Blick auf seine Monate beim ETuS/DJK.

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Amateursportler bewegen vielleicht weniger Menschen als die Profis, dafür aber umso intensiver. Sie schreiben die besseren Geschichten - vor allem im Ruhrgebiet. Diese zu erkennen und aufzuschreiben, darum arbeite ich seit 2017 für Lensing Media. Darüber hinaus Handballtrainer im Jugendbereich. Gebürtig aus Lünen.
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