Der VfB Westhofen möchte, wie hier im Lokalderby gegen den TuS Holzen-Sommerberg, bald wieder Tore bejubeln. Derzeit ist der Verein aber zur Untätigkeit verdonnert. © Manuela Schwerte
Fußball

Corona-Zwangspause: VfB Westhofen erhält Nachricht vom Kreis Dortmund

Der VfB Westhofen darf nicht trainieren, müsste aber zu einem Auswärtsspiel in einem Nicht-Corona-Risikogebiet antreten. Jetzt hat der Fußball-Kreis Dortmund reagiert.

Der VfB Westhofen steckt in der Klemme. Als einzige Mannschaft der Kreisliga A1 Dortmund ist der VfB derzeit zum Nichtstun verdonnert. Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung des politischen Kreises Unna dürfen die Westhofener bis einschließlich 25. Oktober nur kontaktlos trainieren und nicht zu Hause spielen. Der Verein befürchtet eine Wettbewerbsverzerrung.

„Es kann nicht sein, dass wir in der Woche nicht trainieren können und dann am Sonntag zum Spiel antreten müssen“, sagte Jürgen Rump, Präsident des VfB Westhofen. Dies betrifft auch die Zweitvertretung in der Kreisliga B.

Kreis Dortmund reagiert

Nun hat der Kreis Dortmund reagiert. Der Kreisvorsitzende Jürgen Grondziewski und der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfußballausschusses Volker Schneeloch würden einige Bedenken zwecks Wettbewerbsverzerrung teilen, wenn die Westhofener Teams ohne Training auswärts im Stadtgebiet Dortmund antreten sollen. Deshalb wurde entschieden, die Westhofener Auswärtsspiele am 18. und 25. Oktober abzusetzen und später nachzuholen.

Ein Spiel abgesetzt

Die Absetzung betrifft allerdings nur eine Partie. Das Auswärtsspiel der „Ersten“ am 18. Oktober beim FC Sarajevo Bosna. Die „Zweite“ hat an diesem Tag sowieso spielfrei. Am 25. Oktober hätten beide Teams Heimspiele, die aber wegen der Verordnung aus Unna nicht stattfinden dürfen. Das weitere Vorgehen will der Kreis Dortmund dann in einer Videokonferenz voraussichtlich am 26. Oktober klären.

Für den VfB Westhofen zunächst ein Fortschritt. Die unbefriedigende Situation bleibt dennoch, denn die ambitionierte Truppe um das Trainergespann Lothar Huber und Christoph Pajdzik kommt aus dem Trainingsrhythmus und muss die beiden Spiele, wahrscheinlich irgendwann unter der Woche, nachholen.

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Jörg Krause (Jahrgang 1967) ist seit Mitte der 1990er-Jahre als freier Mitarbeiter in der Schwerter Lokalsportredaktion unterwegs. Vor allem in Sachen Fußball ein wandelndes Lexikon.
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Jörg Krause

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