Zweiter und dritter Platz für Gesamtschüler

Regionalwettbewerb "Jugend forscht"

Einen zweiten und dritten Preis haben Neuntklässler der Schermbecker Gesamtschule beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht" in Marl erreicht. Gestoppt werden konnten sie nur von Oberstufenschülern!

SCHERMBECK

von Von Berthold Fehmer

, 25.04.2012, 16:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Labyrinth haben Pia Scheipers und Bianca Jalali aufgebaut, um die Frage zu klären: "Maus vs. Hamster - wer gewinnt?"

Ein Labyrinth haben Pia Scheipers und Bianca Jalali aufgebaut, um die Frage zu klären: "Maus vs. Hamster - wer gewinnt?"

Jonas Kleine-Brockhoff und Matthias Gesing hatten sich den zweiten Platz gesichert für ihr Thema "Earthquake Scout - Bewegungsstudien". Dahinter verbirgt sich die Frage, wie man Rettungsmannschaften, die nach Erdbeben Verschüttete suchen, am besten unterstützen kann.Bionik-Konzepte Konzepte aus der Bionik habe man studiert, sagt Matthias: eine Kombination der Bewegungsarten von Regenwurm und Raupe sei am besten geeignet, durch enge Ritzen zu kriechen. Möglichst klein und schnell müssen die kleinen Roboter-Würmer sein. Und billig: "Man müsste hunderte in so einem Gebiet ausschütten und dann wäre es egal, wenn sie unten bleiben." Mit der Sensorik, also der Frage, wie ein solcher Roboter erkennen kann, dass er einen Menschen vor sich hat, habe man sich nicht beschäftigt. Per Fernbedienung steuern könnte man die Roboter-Raupen nicht. "Durch den Beton dringt kein Signal", so Matthias. Aber wie könnte ein solcher Wurm dann "melden", wenn er einen Verschütteten gefunden hat? "Er könnte in sich eine kleine Glas-Phiole mit einem Duftstoff in sich tragen und diesen freisetzen, so dass Hunde ihn finden können."Dritter Platz für Schülerinnen Den dritten Platz erreichten Victoria Franz und Rilana Gründel, die sich mit dem Thema Zeit beschäftigten und dabei herausfanden, das wir sechs Monate unseres Lebens auf der Toilette verbringen und während zwei Jahren und zwei Monaten kochen und Brote schmieren. Auch die Unterschiede, wie man Zeit erlebt, stellten sie in ihrer Präsentation fast philosophisch heraus. Andere Schüler klärten die Frage, ob Mäuse oder Hamster sich schneller in einem Labyrinth zurechtfinden (Maus), oder ob man Nagellack selbst herstellen kann ohne giftige Stoffe (es geht). Bei welcher Umgebung man die meisten Rechenfehler macht, untersuchte eine andere Gruppe. Nicht etwa beinharte Metal-Musik erwies sich am störendsten für die Rechenleistung, sondern eine tickende Uhr.

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