Wintereinbruch

Wintereinbruch: Polizei und Abschleppwagen fuhren sich fest

Schnee und Eis sorgen für Probleme bei der Müllabfuhr. Selbst die Polizei blieb bei dem Versuch, einem Autofahrer zu helfen stecken. Doch die Hilfsbereitschaft ist ungebrochen.
Mit Muskelkraft war auf der zugeschneiten Marienthaler Straße nichts mehr zu machen. Aber ein Landwirt und ein Räumfahrzeug halfen Autofahrern und Polizisten. (Symbolbild) © picture alliance / Julio Cortez/AP/dpa

Auf der Marienthaler Straße in Schermbeck blieb am Montagmorgen gegen 3.45 Uhr der Fahrer eines BMW stecken. Die Straße war so eingeschneit, dass der Mann sein Auto nicht selbst befreien konnte. Der ADAC meldete ihm, dass es vier Stunden dauern würde, ihm zu helfen.

Der Mann rief die Polizei, die dann selbst etwa 100 Meter hinter dem „Lühlerheim“ stecken blieb. „Nun gab es zwei Autos in einer ausweglosen Situation. Dabei sollte es jedoch nicht bleiben“, so die Polizei im Einsatzbericht. Die Leitstelle rief Abschleppdienst an, doch auch der fuhr sich auf der Marienthaler Straße fest. Und nach und nach sechs weitere Autos.

Landwirt half mit Traktor

Der BMW-Fahrer lief zu einem Bauernhof. Der Bruder des Landwirts rollte mit dem Traktor an, zog den BMW aus dem Schnee und schob die Straße frei. Das Räumfahrzeug des Lühlerheims half den Polizisten und befreite den Streifenwagen aus dem Schnee. Die Polizei sperrte die Straße, bis ein Streufahrzeug die Fahrbahn wieder auf Vordermann gebracht hatte.

Die Müllabfuhr konnte am Montag Restmüll und Gelbe Säcke im Abfuhrbezirk 1 in Schermbeck nicht abholen. Man sei bemüht, die Abfuhr möglichst nur um einen oder zwei Tage zu verschieben, so die Gemeinde. Sollten Tonnen nicht nachträglich geleert werden können, können Säcke bei der nächsten Leerung neben die Restmülltonne gestellt werden.

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