Am Kuhweg stehen häufig Fahrzeuge von Wanderern und Spaziergängern im Matsch. © Berthold Fehmer
Waldparkplatz

Waldparkplatz: „Vor lauter Matsch kein Durchkommen“

„Vor lauter Matsch kein Durchkommen.“ Dieses Fazit zieht Paul Sievers beim „Waldparkplatz“ am Kuhweg, der von Ausflüglern gerne genutzt wird. Sievers wünscht eine Befestigung des Platzes.

Wandern und Spazierengehen gehören in Lockdown-Zeiten für viele zu den wenigen übrig gebliebenen Freizeitbeschäftigungen im Freien. Gerade am Wochenende beobachtet der Dorstener Paul Sievers, dass der „automobile Ausflugsverkehr“ am Kuhweg in Gahlen-Besten zunimmt.

Häufig werde von Besuchern der „Waldparkplatz“ genutzt, der in einem kleinen Wäldchen an der Stelle liegt, wo der Rehrbach den Kuhweg schneidet, so Sievers. Da der „Parkplatz“ nicht befestigt ist, ist bei regnerischem Wetter dort viel Schlamm und Matsch. Sievers bemängelt zudem den schlechten Zustand des Kuhwegs in nordwestlicher Richtung.

„Da stehen wohl mal Autos …“

Gerd Abelt, Stellvertreter des Bürgermeisters, weiß, dass „Wandern der neue Volkssport ist“. Er sagt allerdings zu dem „Parkplatz-Problem“ an dieser Stelle: „Da stehen wohl mal Autos – das ist aber kein Wanderparkplatz.“ Die angesprochene Fläche liegt knapp auf Hünxer Gemeindegebiet und wird derzeit auch zur Lagerung von Holz genutzt.

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Ein “echter” Parkplatz ist die Fläche am Kuhweg nicht. Derzeit wird die Fläche für das Stapeln von Holz genutzt. © Berthold Fehmer © Berthold Fehmer

Einen Parkplatz gebe es an der Pfannhüttenstraße, so Abelt. Von dort könne man zum Naturschutzgebiet laufen. „Da muss man nicht mit dem Auto hinfahren.“ Zu einem möglichen Ausbau des Kuhwegs sagt Abelt: „Da verläuft der Wanderweg X 11 – da wollen wir keine Autos drauf.“ Deshalb stehe der Weg in der Prioritätenliste auch weit hinten.

Über den Autor
Redaktion Dorsten
Berthold Fehmer (Jahrgang 1974) stammt aus Kirchhellen (damals noch ohne Bottrop) und wohnt in Dorsten. Seit 2009 ist der dreifache Familienvater Redakteur in der Lokalredaktion Dorsten und dort vor allem mit Themen beschäftigt, die Schermbeck, Raesfeld und Erle bewegen.
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