Waffen-Bestand der Schießgruppe Altschermbeck komplett überflutet

Gesamtschulte unter Wasser

Die Waffen der Schießgruppe Alteschermbeck sind nass, die Instrumente der Schulband mit Wasser vollgesogen und die Heizung funktioniert nicht: Das ist das Ergebnis des Wasserrohrbruchs vom vergangenen Sonntag, 2. Januar, der das Kellergeschoss der Schermbecker Gesamtschule überflutete. Die Schadenssumme lässt sich indes noch nicht beziffern.

SCHERMBECK

von Von Thomas Terhorst

, 03.01.2011, 17:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Über 2000 Kubikliter Wasser pumpte die Feuerwehr Schermbeck aus dem Kellergeschoss der Gesamtschule.

Über 2000 Kubikliter Wasser pumpte die Feuerwehr Schermbeck aus dem Kellergeschoss der Gesamtschule.

Nicht nur die Räumlichkeiten der Schießgruppe kamen bei dem Wasserleck zu schaden. Auch den Übungsraum der Schulband hat es schwer erwischt. Überflutet wurde hier unter anderem ein Schlagzeug, eine Gitarre und mehrere Musikboxen. Ob die Instrumente nach dem Trocknen noch bespielbar sind, ist fraglich. „Zudem ist die komplette Heizungssteuerung sowie der Strom des C-Gebäudes ausgefallen“ so Schulze. Betroffen von dem Strom- und Heizungsausfall sind mehrere Klassenzimmer im Erdgeschoss der Schule.   Der Schulbetrieb ist davon allerdings nicht gefährdet. Denn noch bis nächsten Montag befinden sich die Schüler in den Winterferien. Bis zum Schulbeginn will die Gesamtschule den Schaden behoben haben.

Am gravierendsten haben es allerdings die Räumlichkeiten der Schießgruppe erwischt. „Das Schießen ist bei uns erst einmal auf’s Eis gelegt“, sagte Eva Aehling, erste Vorsitzende der Gruppe. Mehr als dreißig Luftpistolen und Luftgewehre wurden von dem Wasser überschwemmt. „Gelagert haben wir die Waffen erst einmal im Vereinsheim des benachbarten Schießsportvereins Schermbeck“, sagte die Vereinsvorsitzende. Ob die Waffen noch alle funktionieren, kann sie noch nicht sagen. „Allerdings haben wir ein paar Gewehre nach dem Trocknen ausprobiert und diese funktionierten noch,“ so Aehling. 

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