Viele Infos für die Zeit nach der Schule

Profis berieten Gesamtschüler

"Schule fertig! Wie geht´s weiter?“: So lautete das Motto des Berufsinformationsabends, bei dem rund 220 Gesamtschüler der neunten und zehnten Jahrgänge am Mittwochabend von 36 Vertretern namhafter Unternehmen aus Schermbeck, Wesel und Dorsten, sozialen Einrichtungen, der Polizei, Bundeswehr, Verwaltung und Volksbank informiert wurden.

Schermbeck

, 18.01.2017, 17:34 Uhr / Lesedauer: 2 min
Viele Infos für die Zeit nach der Schule

Reges Interesse bei der Karriereberatung der Bundeswehr.

Organisiert wurde dies von Heike Ahr, Abteilungsleiterin der Jahrgänge acht bis zehn, Peter Grotendorst sowie dem didaktischen Leiter und Berufskoordinator, Julius Göttsching. „Ich bin voll des Dankes dafür, was die drei hier leisten und im Vorfeld geleistet haben“, sagte Schulleiter Norbert Hohmann.

Bereits Anfragen für 2018

„Bedingt durch die Initiative der Volksbank Schermbeck anlässlich ihres 125. Jubiläums konnten wir zum zweiten Mal diesen Abend größer und mit mehr Firmen gestalten. Die Firmen sind sehr interessiert. Bereits für 2018 habe ich die ersten Anfragen vorliegen“, sagte Hohmann. Der enorme Erfolg im Jahr 2016 hatte die Volksbank bewogen, sich erneut für diesen Abend einzusetzen. „Das machen wir nicht nur einmal“, lautete das Fazit von Bankvorstand Norbert Scholtholt in seiner Begrüßungsrede. Auch aus Eigennutz: „Es ist schwer, gute Auszubildende zu finden. Deshalb sind Vertreter unserer Bank ebenfalls hier vor Ort.“ Die Schüler mussten sich für drei Berufsfelder entscheiden. Im Vorfeld konnten sie sich anhand einer Broschüre, in der die teilnehmenden Firmen sich vorstellten, Gedanken darüber machen, was ihren Neigungen und Interessen zu Weiter- und Ausbildung entspricht.

Mit Vater und Mutter

Gruppenweise konnten die Schüler in engeren und konstruktiven Kontakt mit den Firmenvertretern treten, um sich zu informieren und Fragen zu stellen. Mit von der Partie waren einige Eltern. „Ich denke, dass manch 15-Jähriger eher noch etwas schüchtern ist, Fragen zu stellen und es hilfreich ist, den Vater und die Mutter an der Seite zu haben“, so Hohmann.

Landwirt

Den größten Zulauf hatten Bundeswehr, Polizei, das Injoy Dorsten, die Gemeinde Schermbeck und die Volksbank Schermbeck. Zum ersten Mal dabei war der Rüster Landwirt Reinhard Haddick. „Ja, wir könnten Auszubildende gebrauchen“, so Haddick. Allerdings war die Nachfrage zu seinem Betrieb eher gering. „Unser Beruf ist sehr vielseitig und setzt je nach Schulabschluss eine zwei- oder dreijährige Lehre voraus“, erklärte der Landwirt, der einen 150 Hektar großen Hof betreibt.

Dirk Kuhmann vertrat die Gemeinde Schermbeck, die vier Ausbildungsmöglichkeiten im Gepäck hatte: vom Verwaltungsfachwirt bis zum Straßenwärter. „Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der Identifikation möchten wir ein enges Band zu den hiesigen Arbeitskräften vor Ort pflegen“, so Kuhmann. Viele eifrig fragende Schüler sowie hochzufriedene Profis zeugten am Ende von einem gelungenen Informationsabend. 

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