Umfrage-Ergebnisse zur Zufriedenheit mit der Verwaltung überraschen

dzUmfrage

Wie zufrieden sind die Schermbecker mit ihrer Verwaltung? In unserer Online-Umfrage konnten sie ihr Votum abgeben. Bürgermeister Mike Rexforth zeigte sich von einigen Ergebnissen überrascht.

Schermbeck

, 14.08.2020, 15:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Vorweg: 138 Bürgerinnen und Bürger, rund ein Prozent der Schermbecker Einwohner, haben an unserer Umfrage teilgenommen. Repräsentativ sind die Ergebnisse damit nicht, aber sie zeigen ein Stimmungsbild.

Bei der Ausgangsfrage „Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit der Arbeit in der Schermbecker Gemeindeverwaltung?“ haben fast 69 Prozent der Befragten mit „sehr zufrieden“, „zufrieden“ oder „eher zufrieden“ beantwortet. Rund 31 Prozent zeigten sich „eher unzufrieden“, „unzufrieden“ oder „sehr unzufrieden“.

„Allen werden Sie es nicht recht machen können“, sagte Bürgermeister Mike Rexforth am Freitag, als er die Ergebnisse der Umfrage sah, freute sich aber über das grundsätzlich positive Ergebnis. Fast zwei Drittel der Befragten gaben an, dass die Verwaltung zum Wohle der Bürger arbeite: „Trifft voll und ganz zu“ antworteten 34,31 Prozent.

Etwas gespaltener ist das Bild bei der Frage „Die Arbeit der Schermbecker Verwaltung hat sich seit 2014 in vielen Bereichen verbessert.“ 12,3 Prozent wollen dies nicht beurteilen, 50 Prozent stimmen der Aussage entweder „voll und ganz“ oder eher zu, rund 37,5 Prozent aber nicht.

Kein besseres Image durch Coronakrise

Am meisten verwundert zeigt sich Rexforth über die Antworten auf den Satz „Die Corona-Krise hat das Image der Schermbecker Verwaltung verbessert.“

Hier hatte eine ähnliche Umfrage in Dorsten weitaus höhere Zustimmungsraten erzielt. 45,65 Prozent der Befragten in Schermbeck gaben allerdings an, dass das Image sich nicht verbessert habe, anders sehen dies 38,4 Prozent. Der Rest wollte oder konnte diese Frage nicht beantworten.

„Das wundert mich schon“

„Das wundert mich schon“, sagt Rexforth: „Weil ich eigentlich glaube, dass wir in der Corona-Zeit einiges anders gemacht haben als andere. Ich glaube schon, dass wir ein gutes Krisenmanagement gemacht haben. Natürlich ist es nicht schön, Spielplätze zu schließen oder Kindergärten. Aber das sind Dinge, die entscheidet nicht die Gemeinde Schermbeck.“

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Es sei bei ihm keine negative Resonanz angekommen: „Bei dem Bild hätte ich erwartet, dass mein Telefon nicht stillsteht.“ Rexforth erinnert auch an das Verteilen von kostenlosen Masken - „so was hat es nicht in vielen Kommunen in NRW gegeben“.

Bei der Umfrage beteiligten sich rund 61 Prozent Männer, 38,5 Prozent Frauen. Eine Person gab an, divers zu sein. Bei der Altersverteilung stellten die 41- bis 60-Jährigen die Mehrheit. Älter als 60 waren 18 Prozent, jünger als 41 Jahre rund 30 Prozent. Weitere Ergebnisse der Umfrage werden in den nächsten Tagen veröffentlicht.

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