Sünden der Kilianer geahndet

ALTSCHERMBECK Die im Kilianer-Leitspruch „Einigkeit, Frohsinn und Ordnung“ verankerten Handlungsdevisen wurden von den Altschermbecker Kilianern während des dreitägigen Festes systematisch abgearbeitet.

von Von Helmut Scheffler

, 16.07.2008, 12:38 Uhr / Lesedauer: 2 min

Für den schlechten Zustand der Fahnen wurden die Fahnenoffiziere gemeinsam mit Torsten Buchholz und den ständig herumstreunenden Thronherren zu einem ulkigen Autorennen über den Parcours vor Nappenfeld gejagt. Die hochgekrempelten Hosen der Offiziere Jürgen Kreienkamp und Jakob Schild ließen unästhetisch wirkende behaarte Beine sichtbar werden. Michael Schuknecht und Aki Flammer sorgten bei der Bestrafung für eine ordentliche Rasur, wobei Aki Flammer auch vor blutigen Einritzungen nicht zurückschreckte. Als Offizier lässt man sich von Mädchen einfach nicht das Hemd aufknöpfen. Noch schlimmer ist das lautstarke Lachen während des Gottesdienstes, auch wenn der Anlass das gerissene Kleid einer Königin ist. Stefan Fasselt, Stefan Linden und Maike Schumann sollten beim Karaoke das Lachen der Zuschauer als Bestrafung erleben.

Mit einem schwungvollen Limbo-Tanz wurden die Südsee-Schönheiten Theo Stenkamp, Markus Siebert und Timo Plauschnat bestraft, weil sie die Königin auf ungenierliche Weise hatten hochleben lassen. Für kleine Zumutungen gegenüber den Offizieren wurden Steffen Krausa, Herbert Aldenhoff, Torsten Buchholz und Gregor Zens mit einem Wäscheklammer-Pearcing bestraft. Es galt, möglichst viele Klammern am eigenen Kopf oder am entblößten Oberkörper zu befestigen. Das tat schon beim Zusehen weh. Präsident Andreas Hülsdünker und sein Vize Heiner Flammer trieben zum Abschluss als sexy gestylte Damen beim gemeinsamen Tanzen des Schneewalzers den Zuschauern die Freudentränen in die Auge. 

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