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Schermbeckerin gründet nach schwerem Unfall eine Selbsthilfegruppe

dzTraumatische Erlebnisse

Ein Unfall hat das Leben von Lydia Langehegermann für immer verändert. Mit anderen Betroffenen will sie jetzt über solche traumatische Erlebnisse sprechen.

Schermbeck

, 08.01.2019 / Lesedauer: 2 min

Es war ein Tag, der das Leben von Lydia Langehegermann für immer veränderte. Vor zweieinhalb Jahren wurde sie bei einem Unfall auf der Sommerrodelbahn des Freizeitparks „Fort Fun“ schwer verletzt. „Ich stand kurz vor einer Querschnittlähmung“, sagt die 51-jährige Schermbeckerin heute. Mit Operation, medizinischer Unterstützung und Physiotherapie ist sie heute so weit, dass sie wieder einigermaßen beweglich ist, „aber nicht so wie vor dem Unfall“. Eine bittere Konsequenz ist außerdem: „Lange sitzen kann ich nicht mehr.“

Der Unfall hat sich in die Psyche eingegraben

Für die Bürokauffrau, die auch als Gesundheitsberaterin gearbeitet hat, bedeutete dies das Aus in ihrem Beruf. Doch der Unfall hat sich auch in die Psyche eingegraben. Auch heute noch träume sie häufiger mal schlecht, sagt Lydia Langeghegermann.

Offen über solche Dinge zu reden, das gelingt nicht jedem, der ähnliche traumatische Erfahrungen gemacht hat. Deshalb startet Lydia Langehegermann eine neue Selbsthilfegruppe. Diese richtet sich an Menschen mit Ängsten, Traumata und Depressionen.

Erstes Treffen am 9. Januar

Am Mittwoch (9. Januar) ist das erste Treffen zwischen 19 und 20.30 Uhr geplant im Ludgerus-Pfarrheim an der Erler Straße 9. Gespräche mit Gleichgesinnten will Lydia Langehegermann bei den Treffen ermöglichen, die wöchentlich geplant sind (außer in der Ferienzeit).

Nicht nur Schermbecker sind zu dieser Gruppe eingeladen, sagt Lydia Langehegermann, sondern auch Gleichgesinnte aus anderen Orten.

Lydia Langehegermann würde sich aufgrund des begrenzten Platzangebots über vorherige Anmeldung freuen: Tel. (01522) 7 91 25 47 oder per E-Mail unter l.m.langehegermann@t-online.de
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