Reinken-Erpresser hat gestanden

SCHERMBECK Ein 69-jähriger Kirchhellener hat jetzt vor dem Duisburger Landgericht eingeräumt, den Geschäftsführer der ehemaligen Schermbecker Eier-Firma Reinken und dessen Großmutter erpresst und um insgesamt 380.000 Euro erleichtert zu haben.

10.07.2008, 13:16 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dafür bekam er die Quittung: Das Gericht verurteilte den Angeklagten zu einer Gefängnisstrafe von drei Jahren und drei Monaten. In der Schermbecker Firma Reinken hatte es im Jahre 2003 erstmalig gebrannt. Später stellte sich heraus, dass es sich dabei um einen Versicherungsbetrug in Millionenhöhe handelte.

Doch damit ist der Fall Reinken nicht abgeschlossen. Demnächst wird der damalige Juniorchef wegen Brandstiftung und versuchten Versicherungsbetruges vor Gericht stehen.

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