NRW-Ministerin stellt CDU-Bürgermeisterkandidaten vor - Das sagen die anderen Parteien

Bürgermeister

Die CDU will am 11. November ihren Bürgermeisterkandidaten von NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach vorstellen lassen. Was machen die anderen Parteien?

Schermbeck

, 29.10.2019, 16:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
NRW-Ministerin stellt CDU-Bürgermeisterkandidaten vor - Das sagen die anderen Parteien

Ina Scharrenbach (CDU), NRW-Bauministerin, stellt am 11. November den Schermbecker CDU-Bürgermeisterkandidaten vor. © picture alliance/dpa

Sechs Jahre nach der letzten Kommunalwahl findet in NRW die nächste Kommunalwahl am 13. September 2020 statt - laut Landtagsbeschluss dieses Mal ohne Stichwahlen beim Bürgermeisteramt. Danach soll wieder alle fünf Jahre kommunal gewählt werden.

Als erste Schermbecker Partei will die CDU ihren Bürgermeisterkandidaten vorstellen. Wie der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Ulrich Stiemer mitteilt, soll dieser am 11. November ab 19 Uhr in der ehemaligen reformierten Kirche präsentiert werden. Die Vorstellung des Kandidaten übernimmt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW.

Keine Bestätigung

Stellt sie an dem Abend den Amtsinhaber, Bürgermeister Mike Rexforth, vor? Eine Bestätigung wollte Rexforth nicht geben. „Ich habe mich“, so Rexforth, „mit der CDU verständigt, dazu keinen Kommentar abzugeben! Da bitte ich einfach um Ihr Verständnis!“

Die übrigen Parteien haben es nicht so eilig in der Kandidatenfrage. „Derzeit ist noch nicht sicher, ob die SPD Schermbeck einen eigenen Bürgermeisterkandidaten aufstellen wird oder nicht“, teilte die SPD-Vorsitzende Petra Felisiak mit: „Diesbezüglich laufen noch Beratungen, daher kann ich Ihnen auch noch keine Gründe für oder gegen einen eigenen Kandidaten benennen. Letztendlich entscheiden sowieso erst unsere Mitglieder Anfang 2020 in einer Mitgliederversammlung.“

Planungen laufen

„Die Planungen für die Kommunalwahlen 2020 laufen schon parteiintern“, teilte Vorsitzender Holger Schoel für den Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen mit. Nach diversen Mitgliederversammlungen zur Kandidatenfindung und Beendigung des Programmprozesses Anfang 2020 könne man mit Ergebnissen erst in der Mitte des ersten Quartals 2020 rechnen.

„Zum jetzigen Zeitpunkt, elf Monate vor der Kommunalwahl 2020, haben wir uns noch keine Gedanken darüber gemacht, ob und ggf. wer für die BfB als BM-Kandidat nominiert wird“, teilte der BfB-Vorsitzende Klaus Roth mit. Darüber würden zu gegebener Zeit die Mitglieder der BfB während einer Mitgliederversammlung entscheiden. Priorität habe zunächst bis Mitte nächsten Monats die Analyse der eingebrachten 900-seitigen Haushaltssatzung 2020.

FDP stellt keinen eigenen Kandidaten

„Zur Kommunalwahl werden wir höchstwahrscheinlich keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten benennen“, lautet die gegenwärtige Einschätzung des FDP-Vorsitzenden Simon Bremer. Die FDP wolle vielmehr ihre Bemühungen darauf konzentrieren, das Ziel zu erreichen, wieder mit Fraktionsstärke in den Rat der Gemeinde einzuziehen.

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