Neues Naturerlebnisangebot entsteht in der Uefter Mark

Pläne

Lernen, Spielen und Erkunden: Der Regionalverband Ruhr (RVR) schafft ein neues Naturerlebnisangebot in der Uefter Mark.

SCHERMBECK

von Von Petra Bosse

, 28.08.2013, 17:34 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gerhard Klesen, Forstdirektor NRW, und Evelyn Piasecki von RVR Ruhr Grün bei der Vorstellung der Pläne für die Sandgrube Boer.

Gerhard Klesen, Forstdirektor NRW, und Evelyn Piasecki von RVR Ruhr Grün bei der Vorstellung der Pläne für die Sandgrube Boer.

Auch die für die Grube vorgesehene Jahresbaumallee wurde bereits im April dieses Jahres entlang der alten K7 gepflanzt. Hier befinden sich 25 verschiedene Baumarten, die mit einem Code versehen sind, so dass sich alles Wissenswerte mit einem Smartphone abrufen lässt. Die Sandgrube selbst bleibt unberührt. „Auf dieser Fläche hat sich eine Vielfalt von Tierarten eingestellt wie Ziegenmelker, Heidelerche und Schwarzstorch. Die tolle Biotopstruktur hat dazu geführt, dass sich besonders der geschützte Schwarzstorch, also eine Tierart, die im Wald brütet und Ruhe benötigt, hier angesiedelt hat. Ein Grund dafür, dass wir unsere Planung umstellen mussten und hier nicht einen waldpädagogischen Schwerpunkt bilden, sondern einen Schwerpunkt für die Natur auszuweisen und entsprechend zu gestalten“, erklärte Gerhard Klesen, Forstdirektor NRW, die neuen Maßnahmen.

Weiterhin in Planung ist, auf einer 60 Hektar großen abgebauten Fläche längs der B 224, die bereits mit künstlich ausgestatteten Feuchtbiotopen aufgeforstet ist, Heide anzupflanzen und darüber hinaus eine überdachte Aussichtsplattform für 30 bis 40 Personen zu installieren. Hier bekommen dann die Besucher Einblick in die Tier- und Pflanzenwelt des Abgrabungsbereiches. Der Beobachtungsstand wird barrierefrei über den Rhader Weg erreichbar sein. Durch die Verlagerung der Naturerlebnisangebote zum Ameisenpfad soll auch der Wanderparkplataz an der B 58 (Nottkamp) ausgebaut werden. Geplant sind eine zusätzliche Ausfahrt und zwei Busparkplätze sowie die Neugestaltung des Parkraums. Die Kosten belaufen sich auf zirka 17 000 Euro für die Natur-Erlebnisangebote, für die Aussichtsplattform an der Sandgrube rund 30 000 Euro und für den geplanten Parkplatz hat der RVR rund 70 000 Euro eingeplant.

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