Neue Fahrzeughalle für die Feuerwehr soll im Herbst fertig sein

Feuerwehr

Das Stahlgerüst der neuen Fahrzeughalle der Feuerwehr steht - der Grundstein wurde am Freitagnachmittag gelegt. Was genau geplant ist, erläuterte Architektin Kirsten Klein-Bösing.

Schermbeck

, 08.02.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Neue Fahrzeughalle für die Feuerwehr soll im Herbst fertig sein

Architektin Kirsten Klein-Bösing steckte die Zeitkapsel mit einer aktuellen Ausgabe der Dorstener Zeitung, einem Plan der neuen Fahrzeughalle und Münzen in ein Loch, das von Bürgermeister Mike Rexforth und Feuerwehrvertretern zubetoniert wurde. © Berthold Fehmer

Bürgermeister Mike Rexforth machte kein Geheimnis daraus, dass er eigentlich gehofft hatte, „dass alles etwas schneller geht“. 2017 war der Brandschutzbedarfsplan beschlossen worden, der zahlreiche Aufgaben für das Gahlener Gerätehaus vorsah.

Unter anderem habe die landschaftspflegerische Begleitplanung für Verzögerungen gesorgt, so Rexforth, der sich freute, dass es nun endlich losgeht. Insgesamt siebenstellige Kosten erwartet Rexforth, wenn man Fahrzeugbeschaffung und bauliche Maßnahmen für die Feuerwehr in den kommenden Jahren zusammenrechne. Beim Gahlener Neu- und Umbau hofft Kämmerer Frank Hindricksen, dass man mit den im Haushalt veranschlagten 800.000 Euro hinkommt.

Platz für vier Fahrzeuge

Vier Fahrzeuge sollen in der neuen Halle hinter dem Alt-Gebäude Platz finden, die künftig durch Tore von Norden einfahren werden. Geachtet habe man bei der Planung darauf, dass ein- und ausrückende Feuerwehrleute nicht mit einander kollidieren können sollen, so Architektin Kirsten Klein-Bösing vom Büro BKB Architekten, das für Brilo und Klein-Bösing steht.

Dass der Gahlener Wehr ein Fahrzeugstellplatz mehr als durch den Brandschutzbedarfsplan vorgesehen genehmigt wurde, sei durch die gute Begründung der Feuerwehr (ein eigenes Fahrzeug für die etwa 30-köpfige Jugendfeuerwehr) und die wirtschaftliche Situation möglich geworden, so Rexforth. „Sonst hätte man dafür wohl noch etwas mehr kämpfen müssen.“

Umkleideräume für Männer und Frauen

Wenn die etwa 300 Quadratmeter große Fahrzeughalle fertig ist, soll es an den Umbau des Altgebäudes der Feuerwehr gehen. Dort, wo sich jetzt noch die Fahrzeuge drängen, sollen Umkleideräume für Männer und Frauen entstehen. Auch Duschen und ein Büro sind dort geplant.

Mittels eines „Verbinders“, wie Klein-Bösing einen noch zu bauenden Flur zwischen Altgebäude und Fahrzeughalle nennt, werden die Feuerwehrleute trockenen Fußes zur Fahrzeughalle gelangen können.

Da alles im laufenden Betrieb passieren und die Feuerwehr jederzeit einsatzbereit sein muss, könne man mit dem Umbau der alten Fahrzeughalle erst beginnen, wenn die neue fertig sei, so Klein-Bösing. Dadurch werde alles etwas länger dauern. Sie rechnet mit einer Inbetriebnahme des umgebauten Feuerwehrgerätehauses „im späten Herbst“.

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