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Kupferdiebe schlagen zu und werden immer dreister

Kupferdiebstahl

Gleich zweimal haben Kupferdiebe in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in Schermbeck zugeschlagen. Dabei wussten sie offensichtlich genau, wie sie vorgehen mussten.

Schermbeck

, 24.05.2019 / Lesedauer: 2 min
Kupferdiebe schlagen zu und werden immer dreister

An der Alten Poststraße entstehen derzeit die Häuser des neuen Baugebiets „Wohnen mit Pferden“. © Scheffler (Archiv)

Unbekannte Täter haben in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag von einer Baustelle an der Ecke Kapellenweg/Alte Poststraße, wo das Projekt „Wohnen mit Pferden“ umgesetzt wird, Kupferkabel gestohlen. Sie kniffen die Leitungen zur Stromversorgung eines Rohbaus durch und nahmen insgesamt 70 Meter Kupferkabel mit. Wert: 700 Euro.

Dann zogen „die vermutlich selben Täter“ (Originalzitat der Polizei) zur Nachbarbaustelle weiter. Dort öffneten sie zwei nicht verschlossene Stromkästen, schalteten die Sicherung aus und schnitten ein 60 Meter langes Stromkabel jeweils an den Enden durch, um es komplett mitzunehmen. Wert: 650 Euro. „Offensichtlich Leute, die wissen, was sie tun“, seien hier am Werk gewesen, sagt Polizeisprecher Björn Haubruck auf Nachfrage. Was Kupferdiebstahl betrifft, sei es lange ruhig im Kreis Wesel gewesen.

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Gibt es Möglichkeiten für Bauherren, sich gegen solche Diebstähle zu schützen? Das sei schwierig, sagt Haubruck. Natürlich gelte, dass alles, was auf Baustellen ungeschützt herumliege, diebstahlsgefährdet sei. „Deshalb ziehen manche ja zum Beispiel Maschinen mit dem Kran ein bisschen hoch, um sie zu schützen.“ Aber da Kupferdiebe ja nicht mal davor haltmachten, Kupferdachrinnen von Kirchen abzumontieren, könne man keine echten Tipps geben. Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizei in Hünxe, Tel. (02858) 918100.

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