Knapp 150 Haushalte wollen einen Glasfaser-Anschluss

dzSchnelles Internet

Eine Punktlandung ist gelungen. Die Nachfragebündelung fürs schnelle Internet wurde erfolgreich beendet. Aber es war ganz schön knapp.

Schermbeck

, 05.08.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es hat gereicht. 75 Prozent der 197 Dammer Haushalte, deren Anschluss an das Glasfasernetz nicht gefördert wird, mussten sich bis zum 31. Juli für einen Vertragsabschluss entscheiden, um zu erreichen, dass ein Anschluss zum Maximalpreis von 500 Euro gewährt wird.

Bis zur letzten Minute gebangt

„Fantastisch! Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreich abgeschlossenen Nachfragebündelung“, gratulierte die am Glasfaserausbau beteiligte Firma epcan Mittwochmorgen den Dammern. 148 Haushalte (= 75,1 Prozent) hatten sich für einen Vertragsabschluss entschieden. Bis zur letzten Minute hatten engagierte Dammer Bürger mitgeholfen, in langen Gesprächen die noch fehlenden Haushalte zur Unterschrift zu motivieren.

Ihren Glückwunsch verband die Firma epcan mit einem herzlichen Dankeschön an das Super-Engagement des Bürgermeisters, an Michael Leisten vom Technischen Bauamt der Gemeindeverwaltung und an die Multiplikatoren.

Jetzt lesen

Von dem Vorteil des preisgünstigen Anschlusses an das Glasfasernetz profitieren die Haushalte dreier Polygone. Ein Polygon betrifft das Dammerfeld mit den Straßen Schwalbensteg, Kirchweg und Alte Landstraße. Ein zweites Polygon umrahmt den Bovelandsweg und Teile der Straßen „Zum Elsenberg“, „Am Festplatz“, Rittstege, „Auf dem Bruch“ und „Am Fuchsbau“. Das dritte Polygon umrahmt die Siedlungsverdichtung im Kreuzungsbereich von Weseler Straße und Rittstege ebenso wie einen Teil der Beckenbreiter Stege und der Straße „Auf der Hemsteege“.

Probelauf für weitere Polygone

Der Erfolg in Damm war zugleich ein Probelauf für weitere Polygone, die nun im Gemeindegebiet ausgewiesen werden sollen. Das Ziel, so Bürgermeister Mike Rexforth, besteht nach wie vor darin, jedem Haus im Gemeindegebiet einen Anschluss ans schnelle Internet zu ermöglichen. Bereits Mittwochnachmittag fand ein Gespräch zwischen Michael Leisten und zwei beteiligten Firmen der Bietergemeinschaft statt, um zu klären, welche Polygone jetzt angegangen werden sollen. Bereits in der kommenden Woche sollen die ersten Polygone bekannt gegeben werden, bei denen die Nachfragebündelung etwa einen Monat dauern soll.

Lesen Sie jetzt