Zu mehreren Stationen wird der Impfling von einem Impflotsen begleitet. An dieser Station wird der auf den Begleitbogen aufgeklebte Barcode gescannt. Durch die Tür geht es weiter zu den beiden Impfstraßen (im Hintergrund). © Helmut Scheffler
Coronavirus

Impflotsen begleiten Impflinge durchs Impfzentrum

Das Impfzentrum in der Weseler Niederrheinhalle ist betriebsbereit. Am 8. Februar um 14 Uhr beginnen die Impfungen für mindestens 80-jährige Bürger. So ist der Weg durchs Impfzentrum.

Ab dem 8. Februar werden montags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags jeweils zwischen 14 und 20 Uhr zunächst die mindestens 80-jährigen Bürger des Kreises Wesel geimpft. Insgesamt wurden rund 36.000 Einladungen verschickt. Die Terminvergabe regelt die Kassenärztliche Vereinigung Niederrhein.

Wer am genau festgelegten Termin zum Impfen kommt, hat im Falle einer Gehbehinderung die Möglichkeit, sich vom Parkplatz an der benachbarten Rundsporthalle mit einem Caddy zur Rundsporthalle fahren zu lassen, das der Golfclub Weselerwald kostenlos zur Verfügung stellt.

An der ersten Station muss man sich ausweisen

Nach dem Desinfizieren der Hände vor dem Eingang der Niederrheinhalle legt der Impfling an der ersten Station seine Terminbestätigung vor. Wer seinen Personalausweis vergessen hat, kann sich ersatzweise mit dem Führerschein oder mit der Krankenkassenkarte ausweisen.

An der nächsten Station wird das gesundheitliche Erscheinungsbild kontrolliert. An der Stirn wird Fieber gemessen. Wer keine erhöhte Temperatur hat und auch keine Erkältungssymptome wie Schnupfen, Husten oder ein Kratzen im Hals aufweist, bekommt auf seinen Begleitbogen einen Barcode geklebt, bevor ihn der persönliche Impflotse zur nächsten Station begleitet.

Check-in-Stand im Vorraum

Im Vorraum der großen Halle wird am Check-in-Stand der Barcode eingescannt. Ab diesem Moment ist der Impfling offiziell registriert. Hier besteht die Möglichkeit, vor dem Betreten der großen Halle noch einmal die Toilette aufzusuchen oder sich ein weiteres Mal die Hände zu desinfizieren.

An der nächsten Station in der großen Halle werden alle Dokumente überprüft. Dazu gehört auch der bereits zu Hause ausgefüllte Anamnesebogen, der Auskunft gibt über Vorerkrankungen, Allergien und Medikamente, die der Impfling regelmäßig zu sich nimmt. Danach erhält der Impfling eine Impfbescheinigung, mit der er sich zu einer der beiden Impfstraßen begibt.

Vor-Gespräch mit einem Arzt

Vor dem Impfen hat der Impfling die Möglichkeit zu einem Gespräch mit einem Arzt. Wer sich jetzt noch entschließt, nicht an der Impfung teilzunehmen, wird vom Impflotsen zum Ausgang gebracht. Wer bereit zur Impfung ist, wird vom Impflotsen zur Impfkabine gebracht. Der Impfling kann entscheiden, ob er beim Impfen sitzen oder liegen möchte. Das Impfen übernimmt ein Arzt. Der Impfling bleibt ein bis zwei Minuten in der Impfkabine. Sollten irgendwelche Probleme auftreten, sind Fachkräfte des Malteser Hilfsdienstes oder des DRK sofort zur Stelle.

Der Impflotse begleitet den Impfling in Richtung Betreuungsraum. Am Eingang zu diesem Raum wird der Zeitpunkt des Zugangs erfasst. Mitarbeiter bieten dem Impfling Softdrinks oder Kaffee an und erkundigen sich nach seinem Wohlbefinden. Jeder Impfling kann selbst entscheiden, wann er den Betreuungsraum verlassen will. Eingeplant ist eine Aufenthaltszeit bis zu 30 Minuten.

Auf geht‘s zur letzten Station

Grüne Pfeile markieren den Weg zur letzten Station. Dort wird die Uhrzeit dokumentiert. Der Impfling erhält seinen Begleitbogen, den er mit nach Hause nehmen kann. Auf diesem Begleitbogen steht auch der zweite Impftermin, der in der Regel exakt drei Wochen nach dem ersten Impftermin stattfindet.

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Freier Mitarbeiter
Im Verlauf von mehr als vier Jahrzehnten habe ich das Zusammenwachsen von acht ehemals selbstständigen Gemeinden miterlebt, die 1975 zur Großgemeinde Schermbeck zusammengefügt wurden. Damals wie heute bemühe ich mich zu zeigen, wie vielfältig das Leben in meinem Heimatort Schermbeck ist.
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