Gefährdung des Verkehrs - Polizei beendet Proteste

Atomkraftgegner auf A 31-Brücke

An den landesweiten Protesten gegen geplante Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus konnte sich eine Gruppe Schermbecker und Weseler Bürger am Samstag nur eingeschränkt beteiligen.

SCHERMBECK

von Von Helmut Scheffler

, 26.02.2012, 16:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Polizisten dreier verschiedener Einheiten trafen etwa eine Viertelstunde nach Beginn des Protestes ein, um den Demonstranten und den Fotografen einen Platzverweis zu erteilen und die Ausweiskontrolle zu starten.

Polizisten dreier verschiedener Einheiten trafen etwa eine Viertelstunde nach Beginn des Protestes ein, um den Demonstranten und den Fotografen einen Platzverweis zu erteilen und die Ausweiskontrolle zu starten.

In der Pressemitteilung der Polizei heißt es u.a.: Am Samstag (25.2.) beobachteten Zeugen (Verkehrsteilnehmer auf der BAB) gegen 10 Uhr drei Personen auf einer Fußgängerbrücke über die A 31 im Bereich Schermbeck. Aus der Gruppe heraus wurde ein Rohr auf die Richtungsfahrbahn „Emden“ der A 31 geworfen. Hinweise über eine konkrete Gefährdung von Verkehrsteilnehmern liegen nicht vor. Eine der Personen war aufgrund der Bekleidung der Anti-Atom-Szene zuzuordnen. Durch die Polizei wurden einige Minuten später ca. 15 Personen der Anti-Atomszene auf der Brücke angetroffen. Die Personalien wurden festgestellt und Platzverweise für den Bereich der Brücke erteilt. Dem Platzverweis kamen die Personen nach. Das Tatmittel wurde sichergestellt. Es handelt sich um ein ca. 2 Meter langes Plastikrohr. Durch die Polizei wurde ein Strafverfahren wegen versuchten gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet.

Der Anblick dieser friedlichen Gruppe blieb jenem Autokorso verwehrt, der sich von Ahaus auf den Weg zu einer zentralen Veranstaltung in Duisburg machte. Denn etwa eine Viertelstunde nach Betreten der Fußgängerbrücke durch die Demonstranten und die Pressefotografen rückte die Polizei gleich aus mehreren Richtungen an, um die Protestaktion zu beenden. Mehrere Mitglieder der Duisburger Hundertschaft kamen zur Brücke, um „im Auftrag des Borkener Polizeidirektors Bernitzke“ die Brücke räumen zu lassen. Begründung: Autofahrer hätten telefonisch mitgeteilt, von der Brücke aus sei eine Stange auf die Fahrbahn geworfen worden. Auf der Fahrbahn war zwar nirgendwo eine Stange zu erkennen, wohl aber Plastikmüll und zwei etwa 50 Zentimeter lange Plastikrohre auf dem Mittelstreifen, aber die Polizei blieb bei der Anordnung des Sprechers der Hundertschaft: „Ich erteile einen Platzverweis.“ Nach der Rückkehr zum Parkplatz Freudenberg schlossen sich die Demonstranten dem Autokorso nach Duisburg an.

In der Pressemitteilung der Polizei heißt es u.a.: Am Samstag (25.2.) beobachteten Zeugen (Verkehrsteilnehmer auf der BAB) gegen 10 Uhr drei Personen auf einer Fußgängerbrücke über die A 31 im Bereich Schermbeck. Aus der Gruppe heraus wurde ein Rohr auf die Richtungsfahrbahn „Emden“ der A 31 geworfen. Hinweise über eine konkrete Gefährdung von Verkehrsteilnehmern liegen nicht vor. Eine der Personen war aufgrund der Bekleidung der Anti-Atom-Szene zuzuordnen. Durch die Polizei wurden einige Minuten später ca. 15 Personen der Anti-Atomszene auf der Brücke angetroffen. Die Personalien wurden festgestellt und Platzverweise für den Bereich der Brücke erteilt. Dem Platzverweis kamen die Personen nach. Das Tatmittel wurde sichergestellt. Es handelt sich um ein ca. 2 Meter langes Plastikrohr. Durch die Polizei wurde ein Strafverfahren wegen versuchten gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet.

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