Gahlener Trauerschwäne sind plötzlich verschwunden

dzHeimatverein ratlos

Seit einigen Wochen sind die schwarzen Höckerschwäne vom Gahlener Mühlenteich verschwunden. Nun bittet der Heimatverein die Bevölkerung um Hilfe bei der Suche.

Gahlen

, 05.07.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zwei Jahre lang erfreuten die beiden schwarzen Schwäne Bewohner und Gäste von Gahlen. Doch seit Kurzem sind die beiden Vögel verschwunden. Der Heimatverein Gahlen kann sich das nicht erklären. „Vielleicht sind sie ja irgendwo gesichtet worden“, sagt Vorsitzender Jürgen Höchst.

Nicht der erste Fall

Schwäne gehören seit vielen Jahren zum Gahlener Mühlenteich, aber manchmal waren sie bereits nach wenigen Jahren plötzlich verschwunden. Das vorletzte Schwanenpärchen lebte bis zum Sommer 2017 auf dem Teich. Eines Tages wurde einer der beiden Schwäne verletzt auf dem Widemweg gefunden.

Als Heimatvereins-Vorstandsmitglied brachte Rainer Zeppen den leidenden Schwan zu einem Duisburger Tierarzt, der das Tier aber nicht mehr retten konnte. Kurze Zeit später war auch der zweite Schwan verschwunden.

Neue Schwäne kamen 2018

Im April 2018 endet die „schwanlose Zeit“ im Gahlener Dorfbild. Als sich im Verlauf der Jahreshauptversammlung Frank und Silke Mahnke bereit erklärten, das regelmäßige Füttern zu übernehmen, machte sich der HV-Geschäftsführer Herbert Gülker auf die Online-Suche und gelangte so zum Reeser Züchter Werner Keim, der seit 17 Jahren Trauerschwäne züchtet. Einen Schwan lieferte Werner Keim selbst, den zweiten besorgte er von einem Züchterkollegen, um jegliche Verwandtschaft zwischen den beiden Tieren auszuschließen.

In einem Drahtverschlag konnten sich die beiden Schwäne vor zwei Jahren aneinander gewöhnen.

In einem Drahtverschlag konnten sich die beiden Schwäne vor zwei Jahren aneinander gewöhnen. © Helmut Scheffler

Den Transport der beiden Trauerschwäne-Jungtiere von Rees ins Lippedorf Gahlen übernahmen Herbert Gülker und Wolfgang Jörgens. In einem Drahtverschlag konnten sich die beiden Schwäne aneinander gewöhnen und registrieren, dass sie an dieser Stelle ihr Futter erhalten.

Wer etwas über den Verbleib der beiden Schwäne weiß, kann sich mit Jürgen Höchst in Verbindung setzen (Handy: 0163 8396453).
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