Wolfsgebiet Schermbeck

Gahlener Bürgerforum will sich offiziell über Wolfsberater beschweren

Dass zwei Wolfsberater in Gahlen die Aufnahme eines Risses verweigert haben, will das Gahlener Bürgerforum nicht hinnehmen. Eine offizielle Beschwerde wird angekündigt.
Einen Damwild-Riss wollten zwei Wolfsberater mit Hinweis auf die Corona-Schutzverordnung am 8. Dezember nicht aufnehmen. © Heinz Beckmann

Die Wolfsberater hätten sich „eindeutig und in inakzeptabler Weise pflichtwidrig verhalten“, so Jürgen Höchst, Bernhard Steinmann und Margot Drinkmann von der AG Wolf. Die Wolfsberater hatten abgebrochen, weil ein Mitglied der AG Wolf zugegen war.

Die Entschädigung der Tierhalter hänge von einer ordentlichen Beweisaufnahme ab: Um diese hätten die Wolfsberater die Geschädigten gebracht, so die AG Wolf. „Weder wären die Wolfsberater bei ihrem Erscheinen mit mehr als fünf Personen aus mehr als zwei verschiedenen Haushalten konfrontiert gewesen, noch hätte die unter den Corona-Schutzbestimmungen zulässige Zahl Anwesender untereinander oder den Wolfsberatern gegenüber den zulässigen Mindestpersonenabstand unmaskiert unterschritten.“

„Falsches Bild“

Die Behauptung, rechtswidrig fotografiert worden zu sein, entbehre jeden Beweises. Man gewinne den Eindruck, „dass das LANUV keine Möglichkeit auslässt, um unliebsame Risse nicht zu dokumentieren. Hier wird tatsachenwidrig ein falsches Bild vermittelt, um eine mögliche Entnahme unmöglich zu machen.“

Die Unterzeichner: „Wie gerade in Zeiten von Corona behördlich Beauftragte durch ihr Verhalten das Vertrauen der Bevölkerung in hoheitliches Handeln derart erschüttern können, kann man nur fassungslos zur Kenntnis nehmen. Eine offizielle Beschwerde an das LANUV dazu wird noch folgen.“

Der neue Lokalsport-Newsletter für Dorsten

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Dorstener Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.