Hochwasser

Feuerwehrleute retteten in Geistersiedlung sogar Karpfen

Nach 22 Stunden sind Feuerwehrleute aus Schermbeck aus dem Hochwassergebiet in Erfstadt zurückgekehrt. Sie haben sogar Karpfen aus den Fluten gerettet.
In einer evakuierten Siedlung in Erfstadt suchten Feuerwehrleute aus Schermbeck nach Menschen und pumpten Keller leer. © Feuerwehr Schermbeck

Völlig entkräftet, aber auch stolz sind Feuerwehrleute aus Schermbeck am Montagmorgen aus Erfstadt zurückgekehrt. Der Einsatz in einem evakuierten Wohngebiet war anstrengend.

Die Häuser mussten so weit wie möglich kontrolliert werden wegen vermisster Personen, teilte die Feuerwehr auf ihrer Facebook-Seite mit. Gleichzeitig wurde geschaut, ob die Häuser noch bewohnbar sind.

„Das Ausmaß der Überschwemmungen zeigte sich hier in jedem Haus“, bestätigten die Helfer. „Viele Keller standen immer noch voll Wasser, sie wurden dann leer gepumpt.“ Die Schermbecker haben sogar einige Karpfen eingefangen und ihnen das Leben gerettet, andere konnten nur tot geborgen werden.

22 Stunden waren die Männer in einer Stadt, die von den Überschwemmungen massiven Schaden genommen hat. 22 Stunden haben sie live sehen, welche Existenzen zerstört wurden, welch schreckliches Bild sich vor Ort zeigt. 22 Stunden haben sie versucht zu helfen, wo Hilfe gebraucht wird, aber auch gesehen, wie überörtliche Hilfe funktioniert „und in denen man erneut lernt, wie wichtig das Ehrenamt ist“.

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