Der Vorschlag, 1.000 Euro an die Kinderkrebshilfe Münster zu spenden, kam von dem Schermbecker Ehepaar Christoph und Stephanie Loick. © Helmut Scheffler
Kinderkrebshilfe

Feuerwehrchef unterstützt mit Motorrad-Club die Kinderkrebshilfe

Christoph Loick ist nicht nur Chef der Freiwilligen Feuerwehr, sondern auch Sekretär des „Red Knights Firefighters Motorcycle Club“. Auch dort setzen sich die Feuerwehrleute für andere ein.

Die Unterstützung von gemeinnützigen, wohltätigen und sozialen Organisationen und Stiftungen gehört zu den Zielen, die der „Red Knights Firefighters Motorcycle Club“ (RKMC), ein Motorradclub für motorradfahrende Feuerwehrleute und ihre Familien, laut seiner Satzung weltweit verfolgt.

Auch das Chapter (Ortsgruppe) Germany VI Dinslaken hält sich seit seiner Gründung am 14. Dezember 2010 an diese Satzungsvorgabe. In den letzten Jahren haben die Mitglieder mehrfach den Verein „KIM – Kind im Mittelpunkt“ finanziell unterstützt, dessen Aufgabe darin besteht, die Abteilung Kinder- und Jugendmedizin im Dinslakener St. Vinzenz-Hospital zu fördern.

1.000 Euro für die Kinderkrebshilfe

Am Sonntag überreichten der Dinslakener Club-Präsident Klaus Stepper und der Schermbecker Feuerwehrleiter Christoph Loick als Sekretär des Dinslakener RKMC 1.000 Euro an Markus Terwellen, ein Vorstandsmitglied der „Kinderkrebshilfe Münster e.V.“

Der Vorschlag für die diesjährige Verwendung der Spendengelder kam von Christoph Loick und seiner Frau Stephanie. Das Ehepaar lernte während des Aufenthaltes des eigenen Sohnes Felix die Arbeit der Münsteraner Kinderkrebshilfe kennen. Inzwischen studiert der Sohn Physik.

„Wir können das Geld gut gebrauchen“

„Wir können das Geld gut gebrauchen“, freute sich Markus Terwellen über die Spende. Seit der Gründung am 8. Dezember 1982 unterstützt der Münsteraner Verein Familien mit krebserkrankten Kindern mit Rat und Tat, stationärer Ausstattung sowie medizinischen und psychosozialen Hilfsangeboten. „Verschiedene Nachsorgeprojekte, Forschungsförderung und Familiennothilfe, Brückenteam und Trauerarbeit sind nur einige der Projekte, mit denen wir uns tagtäglich beschäftigen“, schilderte Terwellen die Arbeit des Vereins, dessen ehrenamtliche Arbeit durch viele Spender unterstützt wird.

Motorradfahrende Feuerwehrleute

Der RKMC ist ein Motorradclub für motorradfahrende Feuerwehrleute und ihre Familien. Jeder Feuerwehrangehörige, der im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis für Motorräder ist und Zugang zu einem Motorrad hat, kann aktives Mitglied des RKMC werden. Auch Lebens- oder Ehepartner, Geschwister, Kinder ab 16 Jahre und die Eltern eines aktiven Mitglieds können als Social Member Mitglied des RKMC werden. Interessenten können sich bei Klaus Stepper melden, Tel. 0177-3262319 oder per E-Mail unter stepfire58@t-online.de.

Die Pflege der Kameradschaft unter motorradfahrenden Feuerwehrleuten im In- und Ausland ist ein wichtiges Ziel. Darüber hinaus pflegt man die Kontakte zu anderen motorradinteressierten Kreisen. „Auf dem Programm stehen regelmäßige Ausfahrten durch das Münsterland, durch die Eifel oder zum Niederrhein“, berichtete Christoph Loick von Gemeinschaftsveranstaltungen.

Einmal jährlich haben die 19 Mitglieder des Chapter VI Dinslaken die Möglichkeit, beim Europatreffen weitere Vereinsmitglieder aus den 29 deutschen Chaptern, aus Irland, Belgien, Österreich, Italien, Tschechien, England, Niederlande und der Schweiz kennen zu lernen. Seit 1983 haben sich weltweit 356 Chapter mit weit über 10.000 Mitgliedern gegründet.

Wer die Arbeit für krebskranke Kinder und Jugendliche und deren Familien ebenso fördern möchte wie die Forschung auf dem Gebiet der Leukämie und des Krebses bei Kindern, kann eine Spende überweisen auf das Konto der Kinderkrebshilfe Münster e.V. bei der DZ Bank AG Münster (IBAN: DE 63 4006 0000 0000 4720 16; BIC GENODEMSXXX).

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Freier Mitarbeiter
Im Verlauf von mehr als vier Jahrzehnten habe ich das Zusammenwachsen von acht ehemals selbstständigen Gemeinden miterlebt, die 1975 zur Großgemeinde Schermbeck zusammengefügt wurden. Damals wie heute bemühe ich mich zu zeigen, wie vielfältig das Leben in meinem Heimatort Schermbeck ist.
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