Coronavirus

Englische Mutation des Coronavirus mehrfach im Kreis Wesel nachgewiesen

Die aus England stammende Mutation des Coronavirus, die deutlich ansteckender sein soll, wurde nun auch mehrfach in zwei Orten im Kreis Wesel nachgewiesen.
Mutationen werden auch in Deutschland immer häufiger registriert. (Symbolbild) © picture alliance/dpa/AP

Bei zwei Personen aus Moers und drei Personen aus Hamminkeln wurde laut Mitteilung des Kreises Wesel am vergangenen Wochenende die Virus-Variante B.1.1.7 (UK) (sogenannte englische Mutation) des SARS-CoV-2 labordiagnostisch nachgewiesen. Es werde angenommen, dass diese Mutation deutlich ansteckender ist als die bisher vorherrschende Variante des Corona-Virus, so der Kreis.

Bei den beiden infizierten Personen aus Moers konnten vor kurzem absolvierte Auslandsreisen als Infektionsquellen ausfindig gemacht werden. „Bei den drei Personen aus Hamminkeln laufen die Ermittlungen zum Infektionsweg noch, Auslandsreisen der Infizierten selbst konnten hier jedoch durch das Gesundheitsamt bereits ausgeschlossen werden“, so der Kreis.

Besondere Laboruntersuchung

Zur Feststellung einer Infektion mit einer mutierten Virusvariante ist eine besondere Laboruntersuchung erforderlich, die das Gesundheitsamt des Kreises Wesel in Verdachtsfällen in Auftrag gibt.

Landrat Ingo Brohl: „Genau wie bei den ersten Coronafällen in Deutschland vor etwa einem Jahr war es auch bei der Mutation leider nur eine Frage der Zeit, bis sie den Kreis Wesel erreicht. Die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln sowie die Vermeidung unnötiger (Auslands-)Reisen und sozialer Kontakte ist jetzt noch einmal für uns alle sehr viel wichtiger geworden.“

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