Coronavirus: Krisenstab will mit Fingerspitzengefühl entscheiden

dzCoronavirus

Geschäftsinhaber schöpfen seit Mittwoch Hoffnung, dass sie trotz Corona ihre Läden wieder öffnen dürfen. Sie bedrängten die Schermbecker Gemeindeverwaltung schon mit vielen Fragen.

Schermbeck

, 17.04.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Schermbecker Corona-Krisenstab hat direkt am Donnerstagmorgen getagt, um möglichst schnell auf die Beschlüsse der Bundesregierung und Ministerpräsidenten reagieren zu können. Gleichzeitig prasselten seit dem frühen Morgen viele Fragen Schermbecker Gewerbetreibender auf die Rathaus-Mitarbeiter ein.

Gerd Abelt leitet die Verwaltung während des Urlaubs von Bürgermeister Mike Rexforth und hat vollstes Verständnis für die bangen Fragen der Geschäftsleute: „Viele wollten von uns wissen, ob und unter welchen Vorgaben sie ihr Geschäft nun wieder öffnen dürfen.“

Noch fehlt die neue Corona-Schutzverordnung

Allein mit Fingerspitzengefühl, ohne eine aktualisierte Corona-Schutzverordnung, sei allerdings noch nicht jede Frage zu beantworten, erklärte er im Gespräch mit unserer Redaktion. Gerade bei den Dienstleistern mit Ladengeschäft wie Schneidereien oder Kosmetikstudios sei noch nicht alles im Detail geklärt. Wie genau werden die Hygieneregeln aussehen, die für eine Wiedereröffnung nach dem 4. Mai unabdingbar sind?

Jetzt lesen

Zum Glück gebe es in Schermbeck außer Lebensmittelhändlern keinen großflächigen Einzelhandel, mit dem man jetzt möglicherweise über Ladengrößen verhandeln müsse. Mit den Schulen sei der Krisenstab schon länger im Gespräch, um Hygiene und Schülertransport regelkonform zu gestalten.

Lesen Sie jetzt