Coronavirus: Regelungswirrwarr bei der Grundschule

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Grundschüler aller Altersstufen werden ab dieser Woche wieder unterrichtet. Den Plan, welche Kinder wann kommen sollen, musste die Grundschule am Freitag umwerfen. Und tut es jetzt erneut.

Schermbeck

, 11.05.2020, 13:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Hauptstandort der Grundschule Schermbeck

Der Hauptstandort der Grundschule Schermbeck © Berthold Fehmer

Ursprünglich wollte Schulleiterin Jessica Steigerwald noch am Freitagmorgen die Klassen in je zwei Lerngruppen aufteilen und diese Lerngruppen an zwei verschiedenen Tagen in der Schule unterrichten lassen. Was den Vorteil mit sich gebracht hätte, dass eine Lehrkraft die ganze Klasse beschult hätte.

Diese Möglichkeit wurde nach einer E-Mail vom Land am Freitag aber nicht mehr eingeräumt. Die kompletten Jahrgänge, so hieß es, sollten an getrennten Tagen zur Schule gehen.

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Sonntagnachmittag um 16.50 Uhr dann die Kehrtwende seitens der Bezirksregierung Düsseldorf. Per Erlass-Änderung wurde die ursprüngliche Planung wieder erlaubt. „Daher gibt es noch einmal Änderungen in der Beschulung. Es tut uns leid, dass einige Eltern wieder mit umplanen müssen, aber wir sehen große Vorteile in unserer ursprünglichen Planung aus Sicht der Kinder, vieler Eltern, Lehrer und des Organisationsaufwandes“, so Ingrid Schwerhoff von der Grundschule Schermbeck.

Das bedeutet: Am Dienstag (12. Mai) wird noch der komplette dritte Jahrgang beschult. Ab Mittwoch (13. Mai) werden die halbierten Klassen wieder an verschiedenen Tagen von der selben Lehrkraft unterrichtet. Die Klassenpflegschaftsvorsitzenden werden in einer E-Mail über Gruppenzuteilungen und festgelegte Beschulungstage informiert.

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